Die spanische Esskultur ist geprägt von geselligem Teilen und entspanntem Genießen kleiner Gerichte. Begriffe wie pica-pica und picoteo beschreiben beide diese Lebensart, unterscheiden sich aber subtil in Bedeutung und Anwendung.
Beide spanischen Begriffe beziehen sich auf das Teilen von Häppchen. Picoteo beschreibt die Art zu essen: Mit den Fingern nimmt man aus kleinen Schalen – die Geste des zwanglosen Zugreifens steht im Mittelpunkt. Pica-pica dagegen meint oft den Tisch voller kleiner Gerichte, bei dem man verweilt. Während beim berühmten Tapeo von Bar zu Bar gezogen wird, bleibt man beim Pica-Pica meist an einem Ort und genießt eine bunte Auswahl an Speisen.
Was gehört zu einem typischen Pica-Pica?
Kalte Köstlichkeiten: Jamón ibérico, Manchego-Käse, Oliven, Muscheln, boquerones en vinagre, fuet und Picos.
Warme Speisen: Croquetas, tortilla de patatas, patatas bravas.
Kulinarische Freiheit und spanische Lebensart
Für Gäste oder Touristen in Spanien heißt das: Keine Regeln, nur Freude am Teilen! Ob raciones oder media raciones – Hauptsache, alle greifen entspannt zu. Wer sich auf diese unkomplizierte Art des Essens einlässt, erlebt mehr als einen Snack: Es ist ein Lebensgefühl, bei dem Genuss und Gemeinschaft im Mittelpunkt stehen.
Quelle: Agenturen





