Massiver ukrainischer Drohnenangriff auf Moskau

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Am Donnerstag (29.10.2026) erschütterte ein beispielloser Drohnenangriff die russische Hauptstadt Moskau und zahlreiche russische Regionen. Gleichzeitig musste die Ukraine einen weiteren tragischen Tag verbuchen: Mindestens 19 Menschen kamen bei russischen Drohnenangriffen ums Leben, während in der südukrainischen Region Cherson weiterhin eine humanitäre Waffenruhe herrscht.

Das russische Verteidigungsministerium berichtete, dass russische Streitkräfte insgesamt 1.214 ukrainische Drohnen abgeschossen hätten, davon allein 613 auf Moskau und Umgebung. Dies zwang die wichtigsten Moskauer Flughäfen zu einer zweistündigen Betriebspause. Brisant: Der Angriff fiel zeitlich mit dem III. Russland-Afrika-Gipfel zusammen, bei dem sich internationale Vertreter in Moskau versammelten. Präsident Putin nutzte das Forum, um den humanitären Charakter des seit Dienstag geltenden Waffenstillstands in Cherson hervorzuheben, der die Evakuierung und Versorgung der Zivilbevölkerung ermöglichen soll.

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Unterdessen berichtete das russische Militär von Entminungsarbeiten in Oleshki, das seit Beginn des Krieges von Russland kontrolliert wird. Die Verantwortung für Minen und Sprengkörper ist dabei zwischen Moskau und Kiew umstritten — beide Seiten werfen sich vor, die humanitäre Lage zusätzlich zu verschärfen.

Der Tag war überschattet von weiteren Drohnenangriffen auf ukrainische Städte: In Dnipro starben mindestens 14 Menschen bei einem Angriff auf den Bahnhof, während in Tschernihiw zwei 15-jährige Mädchen getötet wurden und in Krementschuk drei Menschen ihr Leben verloren. Präsident Selenskyj kritisierte angesichts dieser Ereignisse die Lockerung westlicher Sanktionen gegen Russland als fehlgeleitet.

Die Angriffe und Gegenmaßnahmen verdeutlichen, wie komplex und tragisch die Lage bleibt: Während diplomatische Initiativen laufen, beeinflussen militärische Gewaltakte weiterhin das tägliche Leben unzähliger Menschen.

Quelle: Agenturen