Erfolgreiche Bilanz des Küstenreinigungsdienstes für die Saison 2026

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Die sauberen Strände und kristallklaren Küsten sind das Markenzeichen der Balearen – und viel mehr als bloß ein touristisches Aushängeschild. Hinter der sommerlichen Idylle verbirgt sich die unermüdliche Arbeit des Küstenreinigungsdienstes, der 2026 erneut beachtliche Mengen Abfall aus den Gewässern und von den Ufern entfernt hat.

Von Mai bis September waren insgesamt 23 Boote im Dauereinsatz, organisiert von PortsIB im Auftrag des Ministeriums für Meeresangelegenheiten und Wasserwirtschaft. Mit 34.192,36 Kilogramm eingesammeltem Müll fällt die Jahresbilanz eindrucksvoll aus. Die größten Mengen kamen von Mallorca (17.552,93 kg), gefolgt von Ibiza, Menorca und Formentera. Besonders aktiv waren die Gemeinden Felanitx, Pollença, Santanyí und Andratx auf Mallorca, während auf Menorca Ciutadella, Maó und Es Mercadal besonders hervortraten.

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Bei den Materialien dominierten erneut Kunststoffe (15.851,36 kg) und Holz (12.545,94 kg). Doch auch Pflanzenreste, organischer Abfall, Öle und Kohlenwasserstoffe wurden gezielt entsorgt. Die Küstenboote sammelten insgesamt mehr Müll als die Strandboote, was den ganzheitlichen Ansatz des Dienstes unterstreicht.

39 gemeldete Vorfälle – meist Havarien, Treibgut oder Hilfeleistungen – zeigen, wie vielfältig das Einsatzspektrum ist. Neben spektakulären Bergungen, wie einem 40 Meter langen Rohr auf Menorca oder der Rettung einer Ziege auf Mallorca, steht vor allem die Präventionsarbeit im Mittelpunkt: Wissenschaftliche Probenahmen und die Überwachung von Quallen und Mikroplastik runden die Aufgaben ab.

Die Bilanz 2026 zeigt eindrucksvoll, wie essenziell der Küstenreinigungsdienst für den Umweltschutz auf den Balearen ist. Durch Engagement, Innovation und Kooperation wird nicht nur für nachhaltigen Tourismus gesorgt, sondern auch ein wichtiger Beitrag zum ökologischen Gleichgewicht des Mittelmeers geleistet.

Quelle: Agenturen