Hoffnung für Kartoffelexporteure auf Mallorca

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Die Lebensmittelbranche blickt gespannt nach Brüssel: Ein neuer, von der BBC veröffentlichter Vertragsentwurf verspricht, die Bürokratie rund um Lebensmittelexporte zwischen der Europäischen Union und dem Vereinigten Königreich deutlich zu verringern. Vor allem Unternehmen wie Mateu Export – der bedeutendste Kartoffelexporteur von Sa Pobla nach Großbritannien – können von diesen Entwicklungen entscheidend profitieren.

Der 200-seitige Entwurf sieht vor, zentrale Hemmnisse wie Gesundheits- und Pflanzengesundheitszeugnisse, Inspektionsgebühren, Dokumentationspflichten für Bioprodukte sowie bestimmte Hafenabgaben und Probenentnahmen abzuschaffen. Ziel ist es, den Warenverkehr beiderseits des Ärmelkanals zu beschleunigen und Unternehmen zu entlasten. Gerade seit dem Brexit mussten europäische Exporteure, darunter Mateu Export, immense bürokratische Hürden überwinden und hohe Anstrengungen aufbringen, um den Handel aufrechtzuerhalten.

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Joan Mateu, Geschäftsführer von Mateu Export, unterstreicht, wie wichtig eine eingehende Analyse des Vertrags ist. Dennoch überwiegt die Hoffnung, dass ein transparenter, vereinfachter Handelsrahmen die Beziehungen zwischen EU und Großbritannien stärkt und den Schutz wie auch die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Betriebe garantiert. Schon während der Ernte 2019 begann sein Unternehmen, sich auf die neuen Brexit-Bedingungen vorzubereiten und so die Zukunft des Exports abzusichern.

Das spanische Landwirtschaftsministerium zeigt sich optimistisch und erwartet mit Spannung die finalen Details beim Gipfel am 20. November. Klar ist: Jede Maßnahme, die Exporte erleichtert und den grenzüberschreitenden Handel vereinfacht, wird von der Branche begrüßt. Die Aussicht auf weniger Bürokratie ist für viele Betriebe ein Lichtblick in bewegten Zeiten.

Quelle: Agenturen