Die Energieversorgung auf den Balearen erlebt derzeit einen bedeutenden Wandel. Zwischen Januar und Oktober dieses Jahres stieg die Nutzung erneuerbarer Energien auf den Inseln um 24,2 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Diese Entwicklung unterstreicht die wachsende Bedeutung grüner Energiequellen für die Region.
Der Strombedarf der Balearen lag im Oktober bei insgesamt 521.433 Megawattstunden und verzeichnete somit einen Anstieg von 4,2 % im Vergleich zum Oktober 2025. Bereinigt um Arbeitstage und Temperatureffekte ergibt sich sogar ein Zuwachs von 4,8 %. Im laufenden Jahr (bis Ende Oktober) ist der Gesamtbedarf um 6,2 % gestiegen.
Trotz des deutlichen Wachstums bei erneuerbaren Energien bleibt die Stromerzeugung der Inseln primär konventionell geprägt: Kombikraftwerke lieferten im Oktober rund 67 % der gesamten Elektrizität. Die Photovoltaik behauptete mit 10,3 % einen beachtlichen Anteil und legte im Jahresvergleich um 12,7 % zu. Gasturbinen trugen weitere 10 % zur Stromproduktion bei.
Dennoch erreichten erneuerbare Energien mit 13,9 % einen neuen Höchststand an der Gesamtstromerzeugung. Zudem spielte die Unterwasserverbindung zwischen Spanien und Mallorca im Oktober eine wichtige Rolle, indem sie 19,7 % des Strombedarfs auf den Balearen deckte.
Diese Entwicklungen zeigen: Der Weg hin zu mehr Nachhaltigkeit ist zwar ambitioniert, trägt aber bereits sichtbar Früchte. Erneuerbare Energien gewinnen weiter an Gewicht – ein entscheidender Schritt für eine klimafreundliche und zuverlässige Energiezukunft auf den Balearen.
Quelle: Agenturen





