„Adam“: Mallorcas Ausnahmesituation im Zeichen von Starkregen

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Ein wetterbedingter Ausnahmezustand hält derzeit Mallorca und die Nachbarinseln Ibiza und Formentera in Atem. Das Tiefdruckgebiet „Adam“ sorgt für anhaltenden Starkregen, Überschwemmungsgefahr und weitreichende Einschränkungen des öffentlichen Lebens. Die Behörden reagieren mit strikten Maßnahmen, um die Bevölkerung zu schützen.

Die Staatliche Wetterbehörde Aemet hat für weite Teile Mallorcas die Warnstufe Rot ausgerufen – eine Seltenheit. Örtlich wurden über 90 Liter Niederschlag pro Quadratmeter innerhalb einer Stunde erwartet. Besonders betroffen sind der Süden und Osten der Insel sowie die Region Serra de Tramuntana. Bereits in den frühen Morgenstunden wurde die Warnstufe schrittweise auf Orange und später auf Gelb herabgesetzt, die Gefahr schwerer Regenfälle besteht jedoch weiterhin.

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Präventive Maßnahmen und Auswirkungen auf das öffentliche Leben
Als Konsequenz der Wettervorhersagen hat die Regionalregierung den Schulunterricht auf Mallorca, Ibiza und Formentera für alle Altersstufen, einschließlich Universität, ausgesetzt. Flugausfälle, Verspätungen und abgesagte Freiluftaktivitäten prägen vielerorts den Tag. Das Notfallzentrum CECOPI und der Zivilschutz sind in Alarmbereitschaft, unterstützt durch militärische Einheiten.

Sicherheits- und Verhaltensempfehlungen der Behörden

Meiden Sie während der Unwetterstunden unnötige Fahrten und halten Sie sich fern von Flussbetten, Schluchten und überschwemmungsgefährdeten Zonen.
Sichern Sie Türen, Fenster und bewegliche Objekte im Außenbereich.
Betreten Sie keine Keller oder unterirdischen Räume, falls Überschwemmungsgefahr besteht.
Bei Wassereinbruch: Strom abschalten (sofern gefahrlos möglich) und erhöhte Bereiche aufsuchen.
Im Auto: Geschwindigkeit reduzieren, Abstand erhöhen und überschwemmte Straßen meiden. Im Notfall gilt: 112 anrufen.
Ausblick: Wetter bleibt wechselhaft

Auch am Dienstag bleibt die Unwetterlage angespannt: Neue Schauer und Gewitter sind vorhergesagt, örtlich fallen bis zu 30 Liter Regen je Quadratmeter in kurzer Zeit. Erst zum Nachmittag rechnen Meteorologen mit einer allmählichen Wetterbesserung. Vorsicht und Aufmerksamkeit bleiben somit für die kommenden Tage das Gebot der Stunde.

Quelle: Agenturen