Der Minister für Territorialpolitik und Demokratisches Gedächtnis, Ángel Víctor Torres, hat die Präsidenten der Kanarischen Inseln, Fernando Clavijo, und der Balearen, Marga Prohens, sowie den amtierenden Präsidenten Andalusiens, Juan Manuel Moreno, schriftlich über die Vereinbarung zur Einleitung der Änderung der Küstenverordnung informiert, die es diesen Regionen ermöglichen wird, ihre Selbstverwaltungskompetenzen in diesem Bereich zu erweitern.
Der Minister teilte mit, dass auf Initiative des Ministeriums für Territorialpolitik und des Ministeriums für ökologischen Wandel vereinbart wurde, dass im Rahmen der Änderung der Allgemeinen Küstenverordnung die neuen Maßnahmen auch für die Regionen gelten sollen, denen diese Zuständigkeit bereits übertragen wurde, sofern sie dies beschließen, wie das Ministerium mitteilte.
So soll innerhalb von drei Monaten die Aufnahme eines Kooperationsmechanismus in den genannten Entwurf zur Reform der Verordnung – es handelt sich um ein Königliches Dekret, das vom Ministerrat verabschiedet wird – vorangetrieben werden, sodass in Bezug auf staatliche Konzessionen die Regionalverwaltung der staatlichen Verwaltung jeden in Bearbeitung befindlichen Antrag mitteilt, damit diese innerhalb einer Frist von höchstens zwei Monaten schriftlich ihre Stellungnahme hinsichtlich der Gewährleistung der physischen Unversehrtheit und der öffentlichen Nutzung des öffentlichen Küsten- und Landbereichs abgibt.
Im Falle von Meinungsverschiedenheiten wird eine Konsultationsphase von höchstens einem Monat eingeleitet, um eine Einigung zu erzielen. Ebenso wird zur Erleichterung der Zusammenarbeit eine paritätisch besetzte Kommission zur Überwachung der Übertragung eingerichtet, die die Zusammenarbeit im Bereich der Verwaltung der Nutzungs- und Belegungsrechte des öffentlichen Meeres- und Landbereichs fördert, sich mit eventuell auftretenden Problemen bei der Umsetzung befasst und Konflikte und Meinungsverschiedenheiten in Bezug auf diese Verwaltung löst.
Wie Ángel Víctor Torres betonte, handelt es sich hierbei um einen weiteren Schritt zur Verbesserung der Selbstverwaltung, ganz im Sinne der von der aktuellen spanischen Regierung vertretenen Idee, dass mehr Autonomie zu einem besseren Spanien führt.
Quelle: Agenturen




