Vetorecht in Küstenangelegenheiten auf Mallorca aufgeben?

Vorlesen lassen? ↑↑⇑⇑↑↑ | Lesedauer des Artikels: ca. 2 Minuten -

Der spanische Staat plant eine stärkere Dezentralisierung der Küstenverwaltung an die Balearen, Kanarischen Inseln, Andalusien und Katalonien.

Eine Vereinbarung mit Katalonien sieht vor, dass die Zentralregierung ihr Vetorecht bei Konzessionen in Küstennähe, beispielsweise für Strände, verliert.

Ángel Víctor Torres, Minister für Territorialpolitik, informierte die Präsidenten der betroffenen Regionen über diese geplante Änderung der Küstenverordnung. Die Regierung der Balearen zeigte sich überrascht, da sie erst durch eine Pressemitteilung von den Plänen erfuhr.

Lesetipp:  Bitte keine wilden Ziegen füttern auf Mallorca
--|- Bitte beachten Sie unsere Anzeigenpartner! Mit nur einem Klick zum Angebot! -|-- Herbert Prange | Mein Krebs - Ein Mutmach Buch

Die Reform soll durch ein Königliches Dekret umgesetzt werden und einen Mechanismus der Zusammenarbeit vorsehen, der das staatliche Vetorecht einschränkt. Bei Meinungsverschiedenheiten soll eine einmonatige Konsultationsphase zur Einigung führen.

Eine paritätisch besetzte Kommission soll die Kompetenzübertragung überwachen und Probleme bei der Umsetzung angehen. Die Regierung der Balearen bezweifelt, dass die Ankündigung eine tatsächliche Verbesserung darstellt, da der Notifizierungsmechanismus bereits besteht.

Sie warnt vor einem möglichen Instrument des stillschweigenden Ablehnens und einer weiteren Lähmung der Verwaltung. Zudem kritisiert das Ministerium für Meeresangelegenheiten, dass die Maßnahmen ohne vorherigen Dialog mit den betroffenen Regionen ausgehandelt wurden und fordert, dass ein Teil der Einnahmen aus Küstengebühren wieder in die Inseln investiert wird.

Die Regionalregierung bekräftigt ihre Bereitschaft zur Zusammenarbeit, fordert aber einen effektiven Dialog und Maßnahmen, die eine effizientere Verwaltung ermöglichen.

Quelle: Agenturen