Asaja Baleares fordert entschlossene Maßnahmen für Spaniens Landwirtschaft

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Am Mittwoch (28.10.2026) reist eine Delegation des Landwirtschaftsverbands junger Landwirte der Balearen (Asaja Baleares) nach Madrid, um sich mit Landwirtinnen und Landwirten aus ganz Spanien Gehör zu verschaffen. Im Rahmen einer Traktorenkundgebung vor dem Ministerium für Landwirtschaft, Fischerei und Ernährung fordern die Teilnehmer gezielte Maßnahmen zur Stabilisierung des Sektors.

Die Veranstaltung trägt das Motto „Die Ernährung muss den Lebensunterhalt sichern“ und beleuchtet die großen Herausforderungen, denen die Landwirtschaft derzeit gegenübersteht:

Steigende Produktionskosten und sinkende Rentabilität machen vielen Betrieben das Überleben schwer.
Die Forderung nach einer Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) mit ausreichendem Budget steht ebenso im Mittelpunkt wie niedrigere Betriebskosten.
Faire Preise sowie ein entschiedenes Vorgehen gegen unlauteren Wettbewerb durch Importe sind weitere Kernanliegen.
Zudem verlangen die Verbände einen Abbau der aufwändigen Bürokratie und die Einhaltung des Lebensmittelkettengesetzes.

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Sprecher wie Joan Company, Vorsitzender von Asaja Baleares, betonen, dass sich die Probleme auf den Balearen wegen der Insellage besonders verschärfen: Zusätzliche Transportkosten und schwankende Gewinnspannen sind hier Alltag. Company fordert daher spezifische Maßnahmen, die auf die regionalen Besonderheiten eingehen.

Konkret verlangt Asaja Baleares etwa die Einführung eines landwirtschaftlichen Dieselkraftstoffs mit reduzierten Steuern, Beihilfen zur Kompensation gestiegener Kosten für Düngemittel, Energie und Futtermittel sowie die Sicherung eines eigenen, ausreichenden Budgets im Rahmen der GAP. Auch bei Importprodukten aus Drittländern wie Mercosur oder Marokko soll auf gleiche Standards wie in Europa bestanden werden.

Die zentrale Botschaft lautet: „Wir fordern keine Privilegien, sondern die Möglichkeit, von unserer Arbeit leben zu können.“ Die Bauern und Viehzüchter Spaniens kämpfen – ganz besonders auf den Balearen – um die Zukunft ihrer Betriebe und die Wertschätzung ihrer Arbeit.

Quelle: Agenturen