Die Landwirtschaft auf den Balearen spielt eine zentrale Rolle für die regionale Wirtschaft und die Bewahrung traditioneller Kulturlandschaften. Die aktuellen Zahlen belegen, wie wichtig die Unterstützung aus der Gemeinsamen Agrarpolitik (PAC) der Europäischen Union für die Landwirtinnen und Landwirte der Inseln ist.
Bis Ende August erhielten die Landwirte auf den Balearen 34,4 Millionen Euro an Direktbeihilfen aus dem Europäischen Garantiefonds für die Landwirtschaft (EGFL), was 97,51 % der im Vorjahr ausgezahlten Summe entspricht. Im Vergleich dazu wurden in ganz Spanien 5,17 Milliarden Euro an Direktzahlungen gewährt, wobei die größten Anteile nach Andalusien, Kastilien und León sowie Kastilien-La Mancha flossen.
Die wichtigsten Förderbereiche innerhalb der GAP sind:
Grundlegende Einkommensbeihilfe für Nachhaltigkeit (2,3 Milliarden Euro)
Umweltmaßnahmen (1,1 Milliarden Euro)
Assoziierte Einkommensbeihilfen (672 Millionen Euro)
Umverteilende Einkommensbeihilfe (487 Millionen Euro)
Zusätzlich zur PAC fördert der Europäische Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) gezielt Maßnahmen, die über reine Einkommensstützung hinausgehen. Das für 2014–2022 laufende Entwicklungsprogramm wurde Ende 2025 abgeschlossen; in diesem Zeitraum flossen 1,1 Milliarden Euro in Projekte zur ländlichen Entwicklung. Besonders hohe Beträge wurden in Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen, Investitionen sowie in benachteiligte Gebiete investiert.
Diese gezielte Unterstützung hilft dabei, die Landwirtschaft auf den Balearen zukunftsfähig zu gestalten und gleichzeitig Umweltziele sowie die Lebensqualität im ländlichen Raum zu sichern. Die Zahlen verdeutlichen, wie eng europäische Förderpolitik und regionale Entwicklung miteinander verknüpft sind.
Quelle: Agenturen




