Dritte Hitzewelle trifft Spanien mit Rekordtemperaturen

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Spanien steht vor einer weiteren extremen Hitzewelle, die zeitlich genau mit dem mit Spannung erwarteten WM-Finale zusammenfällt. Der spanische Wetterdienst AEMET warnte ab Samstag, dem 18. Juli, vor Temperaturen von bis zu 42 Grad im Süden des Landes. Diese Kombination aus sengender Hitze und dem öffentlichen Feiern des Finalspiels birgt erhebliche Risiken für die Gesundheit der Menschen.

Die extreme Hitze betrifft vor allem Regionen wie Córdoba, Sevilla und Badajoz, wo die Temperaturen am Wochenende ihren Höhepunkt erreichen. Auch in Städten wie Toledo, Cáceres und Ciudad Real werden Werte um 39 Grad erwartet, begleitet von drückender Schwüle. Die Nächte bieten kaum Erholung, denn die Temperaturen fallen nicht unter 24 bis 26 Grad – sogenannte Tropennächte, die für den Körper besonders belastend sind.

Das WM-Finale der spanischen Nationalmannschaft gegen Argentinien am Sonntag wird von Millionen Menschen im Freien verfolgt, auf Plätzen, in Bars und auf Terrassen. Die Hitze, gepaart mit Menschenmassen und Alkoholkonsum, erhöht das Risiko für Überhitzung und Sonnenstich. Erste Warnzeichen wie Kopfschmerzen, trockener Mund und Muskelkrämpfe sollten ernst genommen werden. Die Rettungsdienste rechnen mit einem erhöhten Einsatzaufkommen und raten zu regelmäßigen Pausen im Schatten, ausreichender Flüssigkeitszufuhr und Vermeidung von schweren Mahlzeiten und übermäßigem Alkohol.

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Diese Hitzewelle ist bereits die dritte in diesem Sommer, denn vor knapp zehn Tagen wurden in Andalusien Spitzenwerte von bis zu 43 Grad gemessen, was zu überfüllten Krankenhäusern führte. Der Körper hat kaum Zeit zur Erholung, bevor die nächste Belastung folgt. Die Warnstufen der AEMET unterscheiden dabei streng, welche Regionen besonders betroffen sind und welche Vorsichtsmaßnahmen zu treffen sind, unter anderem für Menschen, die im Freien arbeiten.

Die außergewöhnliche Hitze spiegelt eine zunehmende Herausforderung durch Klimaveränderungen wider, mit immer häufigeren und intensiveren Hitzewellen. Es ist daher wichtig, sich bewusst zu schützen und aufmerksam auf die Signale des Körpers zu achten, um gesund durch diese kritische Zeit zu kommen.

Quelle: Agenturen