Erdbebenserie bei Granada: Neues Beben trifft Dílar

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Die Provinz Granada erlebt seit dem 14. August eine anhaltende Serie von Erdbeben, die nun mit einem erneuten Beben von Stärke 3,4 bei Dílar eine neue Etappe erreicht hat. Diese Region in Südostspanien gilt als besonders seismisch aktiv, was die Bevölkerung in den letzten Wochen stark beschäftigt und auch die Behörden in Alarmbereitschaft hält.

Das jüngste Beben wurde vom Instituto Geográfico Nacional gegen 2:15 Uhr nachts registriert. Das Epizentrum lag in einer Tiefe von etwa fünf Kilometern bei Dílar, einer kleinen Gemeinde südlich von Granada. Dieses Ereignis reiht sich in eine Reihe von Erschütterungen ein, die seit Mitte August die Region erschüttern. Zwei Hauptbeben mit Stärken von etwa 5,0 und 4,7 prägten die Serie bisher, am 15. August bei Alhendín und am 18. August bei Gójar. Diese stärkeren Erschütterungen sorgten für weitreichende Aufmerksamkeit und führten sogar zu Verletzungen.

Die regionalen Behörden, vertreten durch die Junta de Andalucía, halten weiterhin den Notfallplan für Erdbebenrisiken aufrecht. Bisher wurden rund 580 Wohnungen in der Region inspiziert, wobei 14 als unsicher eingestuft wurden. Trotz der häufigen kleineren Nachbeben gibt es bislang keine gravierenden strukturellen Schäden, was die Situation zwar angespannt, aber beherrschbar hält. Die Notrufzentrale verzeichnete seit Beginn der Serie über 5.300 Anrufe besorgter Bürger.

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Experten warnen jedoch, dass Erdbebenserien selten vollständig vorhersehbar sind. Zwar scheint die Intensität langsam abzunehmen, doch kleinere Nachbeben bleiben möglich. Die seismische Aktivität beschränkt sich nicht nur auf Granada, sondern betrifft auch andere Teile Andalusiens, wie etwa Fuengirola an der Costa del Sol.

Diese Erdbebenserie unterstreicht die Bedeutung zeitgemäßer Baunormen und kontinuierlicher Überwachung in einer seismisch aktiven Zone. Für die Bevölkerung bleibt die Lage angespannt, doch die Behörden arbeiten intensiv daran, Sicherheit und Informationsfluss zu gewährleisten, um weitere Schäden und Verletzungen zu verhindern.

Quelle: Agenturen