Der Juni 2026 war für Mallorca und die umliegenden Baleareninseln ein außergewöhnlich heißer und trockener Monat. Der spanische Wetterdienst AEMET meldete, dass dieser Juni der viertwärmste seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1961 war. Diese extremen Wetterbedingungen werfen ein Schlaglicht auf die Auswirkungen des Klimawandels in der Mittelmeerregion.
Die Durchschnittstemperatur auf Mallorca lag bei 24,6 Grad Celsius, was etwa 2,6 Grad über dem langjährigen Mittelwert liegt. Besonders auffällig war der 21. Juni, an dem in Son Bonet rekordverdächtige 39 Grad gemessen wurden – eine Temperatur, die für die Inselregion sehr ungewöhnlich ist. Neben der Hitze war der Mangel an Niederschlag bemerkenswert. Insgesamt fielen auf den Balearen im Juni nur 0,3 Liter Regen pro Quadratmeter, was einem Rückgang von 98 Prozent im Vergleich zum üblichen Niederschlagsmuster entspricht.
Diese Kombination aus Hitze und Trockenheit stellt ernsthafte Herausforderungen für die Umwelt, die Landwirtschaft und die Wasserressourcen der Insel dar. Die anhaltende Dürre kann die Vegetation stark belasten und das Risiko von Waldbränden erhöhen. Gleichzeitig beeinträchtigt sie die Wasserversorgung, die bereits in trockenen Sommermonaten oft knapp ist.
Zusammengefasst zeigt der Juni 2023 auf Mallorca eindrücklich, wie sich Wetterextreme verstärken können. Für die Zukunft sind Anpassungsstrategien und nachhaltige Maßnahmen unerlässlich, um den Auswirkungen solcher Extremwetterlagen besser begegnen zu können. Die Entwicklung auf Mallorca könnte dabei auch als Warnsignal für andere Mittelmeerregionen dienen.
Quelle: Agenturen



