Falscher Entführungsalarm: Eurofighter begleiten Zivilflugzeug nach Nürnberg

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Ein Vorfall am süddeutschen Himmel sorgte am Dienstag (13.10.2026) für Aufsehen: Zwei deutsche Eurofighter eskortierten ein Passagierflugzeug sicher zum Flughafen Nürnberg, nachdem ein irrtümlich gesetzter Notfallcode für Entführungen Alarm ausgelöst hatte.

Ausgelöst wurde der Einsatz durch die Eingabe des internationalen Entführungscodes „7500“ aus dem Cockpit der Maschine, die von Korfu nach Nürnberg unterwegs war. Dies ließ die Luftsicherheitskräfte umgehend reagieren. Innerhalb kurzer Zeit wurden zwei Eurofighter vom Flugplatz Neuburg an der Donau alarmiert und stiegen auf, um das Flugzeug sicher zu geleiten. Über dem Flughafen Nürnberg blieben sie in Warteposition, bis die Situation geklärt war.

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Die Kommunikation zwischen Kontrollturm und Cockpit war über einen längeren Zeitraum nicht möglich, was zu weiterer Unsicherheit führte. Erst nach der Landung erklärte die Polizei, dass ein technischer Fehler oder menschliches Versagen den falschen Alarm wohl verursacht hatte. Den rund 200 Passagieren war die Aufregung kaum anzumerken – sie verließen das Flugzeug entspannt und wohlauf.

Der Vorfall verdeutlicht die hohe Sicherheitsbereitschaft des deutschen Luftraums. Notfallprozeduren greifen blitzschnell, um auch seltene Extremfälle abzusichern. Gleichzeitig zeigt die Situation, wie wichtig Präzision und zuverlässige Technik im anspruchsvollen Zusammenspiel von Pilot, Flugzeug und Kontrollinstanzen ist. Nach kurzer Aufregung ging ein potenziell gefährlicher Vorfall glimpflich aus – für Passagiere sowie für den Luftraum über Süddeutschland.

Quelle: Agenturen