Gewerkschaften fordern deutliche Erhöhung des Mindestlohns

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Die Diskussion um den branchenübergreifenden Mindestlohn (SMI) in Spanien nimmt erneut Fahrt auf. Die beiden führenden Gewerkschaften, UGT und CCOO, drängen darauf, den Mindestlohn ab dem kommenden Jahr um mindestens 7 % anzuheben und somit auf über 1.300 Euro monatlich (bei 14 Zahlungen) zu bringen. Ihrer Forderung verleihen sie mit der Ankündigung eines Generalstreiks am 11. November zusätzlichen Nachdruck.

Laut Pepe Álvarez (UGT) soll die Erhöhung den Verlust an Kaufkraft der Beschäftigten kompensieren, der trotz der letzten Anpassung noch immer rund 2 % hinter dem Verbraucherpreisindex (VPI) liegt. Konkret bedeutet dies eine Anhebung auf mindestens 1.306 Euro brutto monatlich in 14 Raten, beziehungsweise 1.524 Euro monatlich in 12 Raten.

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Auch Unai Sordo (CCOO) betont, dass eine spürbare Steigerung notwendig sei, um Inflation und Lebenshaltungskosten auszugleichen. Ein weiteres zentrales Anliegen der Gewerkschaften ist, dass künftig Zulagen und Lohnzuschläge nicht auf den gesetzlichen Mindestlohn angerechnet werden – ein Schritt, den die Regierung bereits zugesichert hat.

Die zweite Vizepräsidentin und Arbeitsministerin, Yolanda Díaz, hat zudem angekündigt, den zuständigen Expertenbericht zur SMI-Anhebung noch bis Ende dieses Monats vorzulegen. Ziel ist eine schnelle Umsetzung, unabhängig vom politischen Kalender, wie Díaz betont.

Abschließend bleibt festzuhalten: Die Dynamik rund um den Mindestlohn spiegelt nicht nur ökonomische Realitäten wider, sondern auch eine zunehmend aktive Tarifpolitik – mit der Aussicht, dass soziale Fragen weiterhin ganz oben auf der politischen Agenda Spaniens stehen.

Quelle: Agenturen