Global Sumud Flotilla Richtung Gaza in See gestochen

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Fast 40 Schiffe der Global Sumud Flotilla sind am Mittwoch (15.04.2026) von Barcelona aus mit humanitärer Hilfe in Richtung Gaza in See gestochen, nachdem ihre Abfahrt am Sonntag wegen schlechten Wetters und rauer See verschoben worden war.

Die Organisation erklärte, dass insgesamt 39 Boote, zusätzlich zu den Schiffen von Open Arms und Greenpeace, die erste Etappe der Reise über das Mittelmeer bis nach Sizilien antreten, wo sie sich mit den Delegationen aus Frankreich und Italien treffen werden.

In einer Erklärung gegenüber Europa Press erklärte der Gründer von Open Arms, Òscar Camps, dass der Sturm zwar nachgelassen habe, aber noch nicht ganz abgeklungen sei, und bekräftigte, dass die Gewährleistung der Sicherheit von so vielen Schiffen und mehr als 1.000 Besatzungsmitgliedern „komplex“ sei.

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„Es ist keineswegs einfach, daher leisten wir Unterstützung in logistischer und technischer Hinsicht sowie im Notfall, falls es dazu kommen sollte“, sagte er und fügte hinzu, dass es das Ziel der Flotte sei, die Aufmerksamkeit der Medien wieder auf die Geschehnisse in Gaza zu lenken, da sie der Meinung sind, dass diese in den Hintergrund geraten seien.

Camps, der an der Mission teilnehmen wird, erklärte, dassseit Inkrafttreten des Waffenstillstands mehr als 700 Menschen ums Leben gekommen sind und dass man nicht vergessen dürfe, dass die israelische Regierung unter Benjamin Netanjahu einen Völkermord an der Bevölkerung von Gaza begeht.

Er forderte die Politiker auf, von Worten und „guten Absichten“ zu Taten überzugehen, und sagte, es scheine, als wolle der Regierungschef,Pedro Sánchez, die Situation wenden, warnte jedoch, dass Europa seiner Meinung nach bereits zu spät dran sei.

Camps sprach sich dafür aus, Wege wie den Seeweg zu öffnen, damit humanitäre Hilfe nach Gaza gelangen kann, und erinnerte daran, dass Open Arms auch die Initiative „Rumbo a Cuba“ ins Leben gerufen hat, um im Mai 2026 eine Flotte mit humanitärer Hilfe zu entsenden.

Ziel der Mission nach Kuba ist es, das Kinderkrankenhaus Juan Manuel Márquez in Havanna mit Solarenergie zu versorgen, um die durch die US-Blockade verursachte Energiekrise zu mildern, und 100.000 Euro zur Finanzierung der Initiative zu sammeln.

Quelle: Agenturen