Die Regionalregierung wird über das Balearische Institut für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz (Ibassal) die Situation der Beschäftigten am Flughafen von Palma angesichts der hohen Temperaturen untersuchen, nachdem eine Beschwerde gegen Aena eingegangen ist.
Wie die Regionalregierung am Mittwoch (22.07.2026) mitteilte, wurde die Beschwerde von der Gewerkschaft Uso eingereicht, mit der sich die Direktorin des Ibassal, Coloma Capó, am Donnerstag treffen wird, um die Einzelheiten der formellen Beschwerde zu erörtern und die entsprechenden Untersuchungen durchzuführen.
Im Laufe dieses Sommers fanden planmäßige Besuche im Rahmen des Aktionsplans zur Prävention von Risiken durch hohe Temperaturen statt, insbesondere bei den am Flughafen tätigen Unternehmen.
Zudem führten Fachleute Besuche bei verschiedenen Unternehmen durch, um die Arbeitsbedingungen anhand der aus Fragebögen gewonnenen Informationen zum Temperaturrisiko beiArbeiten im Innen- und Außenbereich zu überprüfen.
Das Ibassal hält zudem die jährliche Auftaktbesprechung zur Saison mit Aena ab, um gemeinsam mit den verschiedenen am Flughafen tätigen Unternehmen die Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Risiko durch hohe Temperaturen, insbesondere bei Arbeiten im Freien, zu bewerten.
Die Regionalministerin für Arbeit, Catalina Cabrer, traf sich zusammen mit der Direktorin des Ibassal diesen Monat mit dem Direktor des Flughafens Palma, Tomás Melgar, auf dem Gelände von Son Sant Joan, um ihm die Beschwerden und Bedenken der Beschäftigten zu übermitteln.
Neben Wasserstellen und Schattenplätzen wurde auch die Wiedereröffnungder Kantine als Ort der Abkühlung gefordert, an dem die Beschäftigten mittags essen und sich vor der Hitze schützen können.
Das Ibassal hat zudem mehrfach Treffen mit den Gewerkschaften UGT und CCOO abgehalten, um die Beschwerden der Belegschaft aus erster Hand zu erfahren und so gezieltere und wirksamere Maßnahmen zu ergreifen.
Quelle: Agenturen





