Illegales Motocross in Na Burguesa auf Mallorca

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In der landschaftlich reizvollen Region der Sierra de Na Burguesa, nahe Son Caliu in der Gemeinde Calvià auf Mallorca, mehren sich die Stimmen von Anwohnern und Umweltschützern. Ihr Anliegen: der zunehmende Motocross-Verkehr, der Naturräume belastet und alte Konflikte neu entfacht.

Die betroffenen Anwohner berichten von fast täglichen Motocross-Rennen, die längst über gelegentliche Ausflüge hinausgehen. Immer mehr Wege durchziehen tiefe Reifenspuren, und die Vegetation leidet unter der rücksichtslosen Nutzung als Trainingsstrecke. Die lokale GOB, eine bedeutende Umweltorganisation, unterstützt die Proteste und spricht von einer „deutlichen Verschlechterung der natürlichen Umgebung“.

Die Problematik ist nicht neu. Schon seit Jahren weisen Bürger auf die ungebremste Zunahme solcher Aktivitäten hin und melden diese regelmäßig bei der Polizei sowie den Behörden. Zahlreiche Zugänge – über Son Caliu, Costa d’en Blanes und Palma – ermöglichen es, das Gebiet zu erreichen, was die Kontrolle erschwert. Auffällig: Schilder, die auf das Fahrverbot für Kraftfahrzeuge hinwiesen, sind inzwischen verschwunden.

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Auch aus anderen Ortsteilen wie Peguera, Santa Ponça oder Costa de la Calma häufen sich die Klagen über Motocross-Motorräder, welche nicht nur Wege, sondern auch Grünflächen nutzen. Frustration macht sich breit, da trotz wiederholter Beschwerden bislang keine wirksamen Gegenmaßnahmen greifen.

Die Debatte um den Schutz der Na Burguesa zeigt exemplarisch, wie schwierig der Ausgleich zwischen Freizeitvergnügen und Naturschutz sein kann. Langfristige Lösungen und effektive Kontrollen sind dringend gefragt – denn nur so bleibt dieses einzigartige Naturgebiet auch zukünftigen Generationen als Erholungsort erhalten.

Quelle: Agenturen