Ein sonniger Samstagnachmittag in einem spanischen Dorf: Glocken läuten, aber die Wahrscheinlichkeit, ein Brautpaar zu sehen, sinkt. Weniger Ehen, aber 71% der Bevölkerung halten sie für wichtig.
Die Ehe in Spanien verändert sich. Dating-Apps ersetzen Dorfplätze, besonders für Menschen in den Vierzigern und Fünfzigern. Der Wunsch nach Zweisamkeit bleibt, aber die Ergebnisse sind unsicherer.
Religiöse Trauungen nehmen ab. Standesamtliche Trauungen und eingetragene Partnerschaften sind beliebter. Der finanzielle Aspekt spielt eine Rolle: Hochzeiten sind teuer, junge Menschen haben befristete Verträge und gründen später Familien. Die Ehe wird aufgeschoben oder ganz vermieden.
Die 71% zeigen den Wunsch nach Stabilität. Die Ehe wandelt sich, angepasst an die heutige Zeit, wo Liebe nicht von Kirchenbüchern oder teuren Feiern abhängt.
Quelle: Agenturen




