„Ladies of Soul 2026“ im Ziggo Dome Amsterdam

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Das Osterwochenende 2026 im Ziggo Dome war erneut ein voller Erfolg, als die 14. Ausgabe von Ladies of Soul über die Bühne ging. Ein ausverkauftes Haus und eine erwartungsvolle Stimmung bildeten den Rahmen für eine Show, die sowohl auf bewährte Elemente als auch auf frische Impulse setzte. Im Zentrum stand das Quartett Edsilia Rombley, Trijntje Oosterhuis, Berget Lewis und Candy Dulfer, das als Konstante durch den Abend führten und die verschiedenen Gastkünstler harmonisch einband.  

Seit 2014 hat sich das Konzept von Ladies of Soul etabliert: Eine feste Basis, die durch Solodarbietungen, Duette und gemeinsame Auftritte der vier Hauptakteurinnen ergänzt wird, kombiniert mit der Einladung von Gästen, die dem Abend eine besondere Note verleihen. Diese Mischung aus Vertrautem und Neuem zog auch 2026 das Publikum in ihren Bann. 

Der Abend begann fulminant mit einem gemeinsamen Auftritt der Ladies, gefolgt von einer Reihe von Klassikern, die das Publikum sofort in Bewegung brachten. „Mr. Postman“, „Smile in Your Face“ und „Respect“ waren nur einige der Highlights dieser Eröffnungssequenz. Anschließend rückten die einzelnen Künstlerinnen in den Fokus. Edsilia Rombley begeisterte mit ihren Solo-Interpretationen von „Never Love This Way Again“ und „Miss You Like Crazy“. 

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Trijntje Oosterhuis präsentierte mit ihrer Version von „Shallow“ von Lady Gaga und Bradley Cooper einen zeitgemäßen Akzent, der beim Publikum sehr gut ankam. Im Anschluss holte sie Berget Lewis auf die Bühne, die mit „If I Were a Boy“ ihre beeindruckende stimmliche Bandbreite demonstrierte. Candy Dulfer sorgte gemeinsam mit Numidia und „If I Ain’t Got You“ für einen funkigen Moment. 

Ein besonderes Highlight war die Darbietung von „One Night Only“ aus Dreamgirls, die in einem opulenten Las-Vegas-Bühnenbild präsentiert wurde. Im Kontrast dazu stand ein humorvoller Moment, als Trijntje Oosterhuis mit einer künstlichen Maus auf dem Arm die Bühne betrat und „Ben“ sang – eine Anspielung auf die Geschichte hinter Michael Jacksons Song. Diese spielerischen Elemente lockerten die Show auf und sorgten für Abwechslung. 

Im weiteren Verlauf des Abends zeigten die Ladies auch ihr instrumentales Können. Bei „Ladies Night“ von Kool & the Gang griffen sie selbst zu den Instrumenten: Candy am Schlagzeug, Trijntje am Saxophon, Edsilia am Bass und Berget am Keyboard. Diese Einlage kam beim Publikum besser an als im Vorjahr. Die Stimmung wurde mit „Back to Life“ von Soul II Soul, Rick James’ „Super Freak“ und einer Hommage an Stevie Wonder weiter angeheizt. 

Neben den Ladies of Soul waren es auch die Gastkünstler, die das Publikum begeisterten. Deniece Williams präsentierte ihre Hits „Free“ und „Healing“ und sang gemeinsam mit Keith John, ihrem ehemaligen Kollegen aus Stevie Wonders Backgroundchor, „Too Much, Too Little, Too Late“. Kid Creole brachte mit „Stool Pigeon“, „I’m a Wonderful Thing (Baby)“ und „Annie, I’m Not Your Daddy“ eine ganz andere Energie auf die Bühne. Ein Block mit Songs von Candy Dulfer rund um Prince, darunter „Kiss“ und „1999“, durfte natürlich nicht fehlen. 

Irma Derby entführte das Publikum mit einem Disco- und Soul-Medley in die 70er- und 80er-Jahre. „Hot Shot“ und „Last Dance“ sorgten für ausgelassene Stimmung im Saal. 

Ein Ausblick auf die Zukunft durfte nicht fehlen: Für die Ausgabe 2027 wurden die Pointer Sisters als Gäste angekündigt. 

Das Finale der Show gestalteten die Ladies mit ausgedehnten Medleys, die verschiedene Genres und Epochen vereinten. „Rapper’s Delight“, „Good Times“, „Last Night a DJ Saved My Life“, „Blame It on the Boogie“ und „Relight My Fire“ waren nur einige der Songs, die in dieser rasanten Abfolge zu hören waren. Numidia und Irma kehrten für den letzten Teil der Show noch einmal auf die Bühne zurück und verliehen dem Abend einen kollektiven Charakter. 

Mit „Don’t Leave Me This Way“ endete der reguläre Teil der Show, bevor das Publikum mit einer Zugabe von „Let’s Hear It for the Boy“ zusammen mit Deniece Williams belohnt wurde. Den Abschluss des Abends bildete „A Love Like This“, mit dem sich die Ladies of Soul vom Publikum verabschiedeten.