Landwirte auf Mallorca sagen “Basta!”

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Die Landwirte auf Mallorca beteiligen sich an den Protesten gegen die steigenden Kraftstoffkosten. Sie sagen: „Es reicht!“ Die konstanten Preissteigerungen für Diesel, vor allem aufgrund des Nahostkonflikts, belasten den Primärsektor der Balearen schwer. Während am Donnerstag Fischer die Inflation kritisierten, gaben am Freitag (18.09.2026) die Landwirte und Viehzüchter ihre Beteiligung an geplanten Aktionen bekannt.

Die mallorquinischen Landwirte unterstützen damit die Forderungen der landwirtschaftlichen Verbände ASAJA, COAG und UPA auf nationaler Ebene, die dringende Maßnahmen gegen diese Preisanstiege fordern, die landesweit eine Zunahme von 48 % bedeuten. Auf den Balearen ist die Situation noch schlimmer, da der Kraftstoff dort um 54 % teurer ist als vor einem Jahr.

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Joan Company, Vorsitzender von Asaja Balearen, hebt hervor, wie schwierig es für die Landwirte ist, diese Lage zu bewältigen. Die Landwirtschaftsorganisation schätzt, dass die Zusatzkosten für Diesel die Landwirte auf den Inseln jährlich 1,7 Millionen Euro belasten, was erheblich Einfluss auf die Rentabilität des Sektors hat.

Bis Juni bot die spanische Zentralregierung den Landwirten einen Zuschuss von 20 Cent pro Liter, während die Regierung der Balearen zusätzliche 10 Cent beisteuerte. Diese Unterstützung konnte jedoch den kontinuierlichen Anstieg der Dieselpreise nur begrenzt abfedern.

Joan Gaià, Geschäftsführer der Unió de Pagesos, weist darauf hin, dass die Probleme des Agrarsektors über die gestiegenen Kraftstoffpreise hinausgehen. Auch wenn er den Preisaufschlag als „untragbar“ bezeichnet, ist es für die Erzeuger unmöglich, diese Kosten durch höhere Preise an die Verbraucher weiterzugeben. Zudem beeinträchtigen eine schlechte Erntesaison und sinkende Nachfrage nach lokalen Produkten aufgrund der Wirtschaftskrise die Lage zusätzlich. Gaià zeigt sich besorgt über die „sehr heikle“ Situation im Sektor, wie bereits von Company angemerkt.

Quelle: Agenturen