Langanhaltende afrikanische Luftmasse beeinflusst Mallorca

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Seit mittlerweile 11 Tagen steht Mallorca unter dem Einfluss einer warmen afrikanischen Luftmasse, was zu einer deutlich verschlechterten Luftqualität auf der Insel führt. Die Regionalregierung hat die Bevölkerung daher eindringlich aufgefordert, vorsorglich Maßnahmen zu ergreifen, um gesundheitliche Risiken zu minimieren. Dazu gehört insbesondere die Empfehlung, intensive und lang andauernde Aktivitäten im Freien zu vermeiden sowie geplante Sportveranstaltungen zu verschieben.

Diese warme Luftmasse aus Nordafrika erreichte Mallorca am 12. Juli. Anders als üblich hat sie sich in den elf Tagen immer wieder über der Insel gehalten oder zeitweise in die östlichen Regionen verschoben. Normalerweise dauern solche Wetterlagen sechs bis sieben Tage, doch eine sogenannte Blockadesituation verhindert derzeit das Eindringen kühlerer atlantischer Luftmassen. Dadurch verbleibt die afrikanische Luft ungewöhnlich lange und sorgt für eine erhöhte Konzentration von Schwebstaubpartikeln (PM10) über dem zulässigen Grenzwert von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter.

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Die staatliche Wetterbehörde Aemet prognostiziert, dass sich die Situation ab Samstag, dem 25. Juli, entspannen wird. Dann soll wieder frische Luft aus dem Atlantik einströmen, was zu einer deutlichen Verbesserung der Luftqualität führt. Für Sonntag ist bereits ein klarerer Himmel erwartet. Auch die Temperaturen werden ab dem 26. Juli spürbar sinken, mit Höchstwerten zwischen 30 und 34 Grad Celsius. Dennoch bleiben die Temperaturen auf Mallorca für diese Jahreszeit überdurchschnittlich hoch.

Diese außergewöhnliche Wetterlage zeigt, wie empfindlich das mediterrane Klima auf bestimmte Großwetterlagen reagiert und unterstreicht die Bedeutung von Warnungen und Schutzmaßnahmen bei gesundheitsschädlicher Luftqualität.

Quelle: Agenturen