Die Generaldirektion für Verkehr (DGT) hat darauf hingewiesen, dass nur 407 Führerscheinbewerber auf den Balearen am „Plan de Refuerzo Operativo de Exámenes“ (PRO) teilgenommen haben, während sich laut Angaben der Fahrschulverbände rund 8.000 Schüler auf der Warteliste für die praktische Prüfung befanden.
Wie die DGT in einer Mitteilung mitteilte, zeigen die Ergebnisse des Programms eine „sehr deutliche Diskrepanz“ zwischen den öffentlich bekannt gegebenen Zahlen zu den Wartelisten und der Anzahl der Fahrschüler, die letztendlich zur Prüfung bereit waren.
Von den 407 Bewerbern, die die Prüfung auf den Balearen ablegten, haben insgesamt 210 die Prüfung nicht bestanden und müssen die praktische Prüfung wiederholen.
Der Plan zur operativen Verstärkung der Führerscheinprüfungen wurde im vergangenen Mai in Palma sowie in anderen Provinzen wie Navarra, Lleida und Almería umgesetzt.
Für die Umsetzung forderten die Provinzverkehrsämter von den Fahrschulverbänden Listen aller Fahrschüler an, die für die Führerscheinprüfung der Klasse B bereit waren, einschließlich derjenigen, die bereits zuvor an der Prüfung teilgenommen hatten, ohne sie zu bestehen. Die DGT hat argumentiert, dass die gewonnenen Daten bestätigen, dass das System in der Lage ist, das tatsächliche Volumen an prüfungsbereiten Fahrschülern aufzunehmen, wenn diese Informationen auf „effektive und überprüfbare“ Weise übermittelt werden.
In diesem Zusammenhang hat der Generaldirektor für Verkehr, Pere Navarro, erklärt, dass die veröffentlichten Zahlen zu den sogenannten Wartelisten nicht die Anzahl der Fahrschüler widerspiegeln, die unmittelbar zur praktischen Prüfung antreten können, sondern die Gesamtheit der Personen, die die theoretische Prüfung bereits bestanden haben und über eine Frist von zwei Jahren verfügen, um die praktische Prüfung abzulegen.
In den übrigen Gebieten, die in den Plan einbezogen sind, meldeten sich in Navarra 275 Bewerber, während die Fahrschulen mehr als 6.000 auf der Warteliste führten; in Lleida waren es 312 gegenüber etwa 5.000 und in Almería 630 gegenüber den von der Branche gemeldeten rund 8.000.
Quelle: Agenturen





