Die Krankenhäuser auf Mallorca werden verschiebbare Operationen, die für den Tag der Sonnenfinsternis geplant sind, verschieben, um Betten und Operationsteams freizuhalten, die im Falle eines Notfalls eingreifen können.
Dies ist eine der im Gesundheitswesen geplanten Maßnahmen, um die Verfügbarkeit von Betten zu gewährleisten, falls es am 12. August zu einem Anstieg der Nachfrage nach medizinischer Versorgung kommen sollte, wie Quellen des Servei de Salut (IB-Salut) gegenüber Europa Press erklärten.
Auf diese Weise werden die Krankenhäuser am Vormittag den regulären Operationsbetrieb aufrechterhalten und die Operationssäle am Nachmittag freihalten, um auf eine mögliche Krisensituation reagieren zu können. Wie IbSalut mitteilte, werden sich die Teams der chirurgischen Abteilungen jedes Krankenhauses beraten, um festzulegen, welche Arten von Operationen verschoben werden können.
Dabei wird zwischen Operationen unterschieden, die aufgeschoben werden können, und solchen, bei denen dies nicht möglich ist. Bei den nicht aufschiebbaren Eingriffen werden die Patienten vormittags operiert. Die aufschiebbaren Eingriffe hingegen werden auf die folgenden zwei bis fünf Tage oder auf frühere Tage verlegt. Zu den Operationen, die verschoben werden können, gehören auch onkologische Eingriffe.
Dieselben Quellen haben präzisiert, dass zwischen dringenden oder Notfällen und vorrangigen oder bevorzugten Eingriffen unterschieden wird. Ein Krebspatient gilt als vorrangig oder bevorzugt, jedoch nicht als dringend. Laut IbSalut wäre ein Eingriffdringend, wenn er eine Komplikation hervorrufen würde. Diese Verschiebung von Operationen am Tag der Sonnenfinsternis wird sich auf die Krankenhäuser der Insel unterschiedlich auswirken, da nicht überall mit dem gleichen Andrang gerechnet wird.
Das Krankenhaus Son Llàtzer wird aufgrund seiner Nähe zur Playa de Palma, einem der Gebiete, in denen mit dem größten Andrang gerechnet wird, den chirurgischen Betrieb ab 13:30 Uhr einstellen und die aufschiebbaren Eingriffe verschieben. Im Falle des Universitätskrankenhauses Son Espases werden die aufschiebbaren Operationen, für die einBett auf der Intensivstation oder in der Reanimationsstation benötigt wird, verschoben. Der Betrieb in den Operationssälen wird ab 15:00 Uhr eingestellt. Anders sieht die Situation im Krankenhaus von Inca aus, wo für den 12. August keine chirurgischen Eingriffe geplant sind; kleinere Operationen, die keine Betten auf der Intensivstation beanspruchen, finden jedoch statt. Ebenso wird im Krankenhaus von Manacor der für den Vormittag geplante Betrieb stattfinden, wobei die Patienten bei Bedarf am Nachmittag entlassen werden könnten; kleinere ambulante Eingriffe werden ebenfalls fortgeführt.
Quelle: Agenturen





