Lassen sich ausländische Touristen von dem Hantavirus abschrecken?

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Die Aufregung um das niederländische Kreuzfahrtschiff im Hafen von Granadilla de Abona auf Teneriffa beherrscht die Nachrichten. Bilder von der Ausschiffung der Passagiere und ihrem anschließenden Abtransport in ihre Heimatländer zur medizinischen Versorgung oder Quarantäne sind allgegenwärtig. Die Tourismusbranche blickt mit Sorge auf die Entwicklung, da die Corona-Pandemie in Spanien ihren Anfang auf den Kanarischen Inseln nahm.

Es stellt sich die Frage, ob die Angst vor einem neuen Virus die Urlaubsplanungen beeinflussen wird.

Seit über einer Woche dominiert das Kreuzfahrtschiff die Schlagzeilen und verdrängt andere globale Themen. Die spanische Regierung gewährte dem Schiff die Aufnahme in Teneriffa, was zu einer beispiellosen medialen Aufmerksamkeit führte. Zeitungsberichte schildern das Schreckgespenst eines neuen Virus, das vom Meer aus auf die Insel gelangt.

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Angeblich sandte der Regionalpräsident sogar ein KI-generiertes Bild von Ratten, die vom Schiff schwimmen, an den spanischen Gesundheitsminister.

Bisher scheinen die Auswirkungen auf den Tourismus jedoch begrenzt. Hotels berichten von normalen Buchungszahlen ohne vermehrte Stornierungen. Die Hotellerie setzt auf eine positive Entwicklung. Informationen über die Auswirkungen der Hantavirus-Krise auf Urlauber sind rar.

Die Kanarischen Inseln verzeichneten im Jahr 2025 über achtzehn Millionen ausländische Touristen, und ein Hantavirus-Vorfall scheint den Tourismusmotor bisher nicht zu stoppen. Für die Bewohner von El Médano, einem Küstenort auf Teneriffa, weckt die Situation Erinnerungen an den Beginn der Corona-Pandemie, als hier der erste Corona-Fall in Spanien festgestellt wurde.

Nun droht erneut ein Virusausbruch, was in der Bevölkerung Besorgnis auslöst. Man erinnert sich an die Pandemie und ihre Folgen. Die Behörden werden die Situation jedoch voraussichtlich unter Kontrolle bringen. Für Urlauber aus den Niederlanden ist die Situation ebenfalls ein Thema, bisher wurden jedoch keine Reisehinweise angepasst.

Die weitere Entwicklung und die Ausbreitung des Hantavirus werden in den kommenden Tagen zeigen, wie sich die Lage entwickelt. Die WHO und die spanischen Gesundheitsbehörden beobachten die Situation aufmerksam.

Quelle: Agenturen