Lavendel-Zorn: Ein Provence-Krimi

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Lavendel-Duft und ein mörderischer Rosenkrieg: Mit einer Leiche in einem Badesee beginnt der 5. Provence-Krimi um die sympathische junge Kommissarin Lilou Braque.

Die junge Kommissarin Lilou Braque und ihr Freund Simon wollen einen wunderbar warmen Herbsttag im beschaulichen Carpentras für einen Badeausflug nutzen – und machen eine furchtbare Entdeckung: Im Wasser des Lac du Péty treibt der leblose Körper einer Frau. Alles deutet auf einen tragischen Unfall hin.

Kurz darauf wird Lilou zu einem weiteren Todesfall gerufen, offenbar hat sich der Notar Jean-Claude Sousteron mit seiner eigenen Waffe erschossen. Als Lilou jedoch herausfindet, dass die Tote vom See eine Mitarbeiterin des Notars war, kommen ihr erste Zweifel. Und die einzige Spur führt ausgerechnet in Simons Restaurant …

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Cosy Crime mit viel Provence-Flair und einer unvergleichlichen Kommissarin: Die perfekte Urlaubslektüre mit französischem Flair

Carine Bernards Krimi-Reihe »Die Lavendel-Morde« verströmt den Duft von Lavendel und provenzalischen Köstlichkeiten und bietet spannende Unterhaltung zum Wohlfühlen – ob im Frankreich-Urlaub oder auf dem heimischen Balkon. Die Provence-Krimis von Carine Bernard sind in folgender Reihenfolge erschienen:

Lavendel-Tod
Lavendel-Gift
Lavendel-Fluch
Lavendel-Grab
Lavendel-Zorn
Lavendel-Sturm
Lavendel-Wut

Über Carine Bernard

Carine Bernard wurde 1964 in Niederösterreich geboren und lebt mittlerweile in der Lüneburger Heide. Sie hat ein Faible für Frankreich und erkundet Land und Leute am liebsten entlang kleiner Nebenstraßen mit dem Campingbus. Die Provence mit ihren malerischen Dörfern und der vorzüglichen Küche ist dabei schon seit Jahren ihr liebstes Ziel.

Lesermeinung

Der Roman beginnt mit einem scheinbar idyllischen Ausflug: Lilou, frisch ernannte Commissaire der Police nationale, genießt mit ihrem Freund Simon, dem Chef von „Chez Amande“, die Ruhe an einem abgelegenen Badesee. Doch die Entdeckung einer leblosen Frau im Wasser ruft unvermittelt die Ermittler auf den Plan. Obwohl der Fall offiziell in den Aufgabenbereich der Gendarmerie fällt, lässt Lilou die Tote nicht los. Ein plötzlicher Selbstmord eines bekannten Notars stellt eine verblüffende Verbindung zur Toten her, denn sie war dessen Angestellte. Jetzt müssen Polizei und Gendarmerie zusammenarbeiten, um die scheinbaren Tatsachen – Unfall oder Selbstmord – kritisch zu hinterfragen.

Inspektor Braque, der ebenfalls ermittelt, zeigt sich skeptisch gegenüber der Selbstmordversion und zieht eine Morduntersuchung in Betracht. Parallel dazu gewinnt der mysteriöse Sicherheitstechniker Marcel Legrange, Ehemann der Servicekraft Amalie aus Simons Lokal, zunehmend an Bedeutung. Seine rätselhafte Präsenz an den Tatorten lässt erahnen, dass mehr hinter der Fassade steckt als zunächst vermutet.

Der Roman ist meisterhaft recherchiert und schöpft atmosphärisch aus den reichen Bildern der Provence: Das Cover, das den unverkennbaren Duft des Lavendels heraufbeschwört, bildet das Tor zu einer Welt voller Farben und Düfte, die im Leser lebendig werden. Die Handlung nimmt dynamisch Fahrt auf, ohne dabei die emotionale Tiefe der Charaktere und die Nuancen der Landschaft zu vernachlässigen. Die Sprache ist abwechslungsreich und dennoch klar, sodass sie auch jüngeren Lesern den Zugang zum komplexen Plot erleichtert.

„Lavendel-Zorn“ vereint gelungen die spannende Welt der Kriminalermittlung mit einer intensiven Sinneserfahrung der Provence. Der Roman bietet nicht nur einen packenden Plot mit überraschenden Wendungen, sondern entführt seine Leser auch auf eine Reise durch eine besondere Region und ihre Menschen. Ein Buch, das Lust macht auf weitere Abenteuer von Lilou und Simon – und den Zauber des Südens.