Insgesamt 171 Migranten sind an diesem Samstag (18.07.2026) an Bord von sieben kleinen Booten auf den Balearen angekommen, die vor Formentera, Cabrera und Mallorca aufgegriffen wurden. Dies geht aus der endgültigen Zählung hervor, die am Sonntag von der Regierungsdelegation bekannt gegeben wurde.
Der erste Einsatz fand am Samstag um 00:05 Uhr statt, als 27 Migranten aus Subsahara-Afrika an der Küste von Cala Saona auf Formentera abgefangen wurden. An dem Einsatz waren Beamte der Guardia Civil, der Einheit für öffentliche Sicherheit des Kommandos (USECIC), die Feuerwehr von Formentera und das Rote Kreuz beteiligt.
Anschließend, um 6:32 Uhr, lokalisierte die Guardia Civil weitere 27 Migranten aus Subsahara-Afrika an Land, die mit einem kleinen Boot im Gebiet von Cala Pi in der mallorquinischen Gemeinde Llucmajor angekommen waren. Um 8:20 Uhr erreichten weitere 16 Migranten maghrebinischer Herkunft die Küste von Pilar de la Mola auf Formentera. Später, um 9:20 Uhr, retteten der Provinz-Seerettungsdienst der Guardia Civil und die Seenotrettung 32 Migranten aus Subsahara-Afrika, die südlich von Cabrera in einem Boot unterwegs waren.
Zudem leisteten beide Dienste um 14:48 Uhr auf hoher See, etwa 40 Meilen südlich von Formentera, 14 Menschen aus dem Maghreb Hilfe. Schließlich wurden um 10:40 Uhr und um 20:10 Uhr 55 Migranten, die in zwei Booten in den Gewässern nahe Cabrera unterwegs waren, auf offener See gerettet.
Bislang wurden in diesem Jahr nach den neuesten Angaben des Innenministeriums und den von der Regierungsdelegation auf den Balearen gemeldeten Einsätzen 182 Ankünfte von „Pateras“ mit 3.470 Migranten ohne Aufenthaltsgenehmigung registriert. Im Jahr 2025 erreichten 401 Boote mit 7.321 Personen die Inseln, was einem Anstieg von 24,5 % bei den Migranten und rund 15 % bei den Booten gegenüber 2024 entspricht.
Quelle: Agenturen





