Der Gesundheitsdienst der Balearen (Servei de Salut de les Illes Balears) und die Josep Carreras Stiftung haben eine neue Kooperationsvereinbarung geschlossen, um den Kampf gegen Leukämie auf den Balearen zu verstärken. Diese Vereinbarung, die vom Regierungsrat genehmigt wurde, sieht Investitionen in Höhe von 3.697.600 Euro über einen Zeitraum von vier Jahren vor. Ziel ist die Verbesserung der medizinischen Versorgung von Patienten, die eine Blutstammzelltransplantation benötigen.
Ein Schwerpunkt der Vereinbarung liegt auf dem Ausbau des Knochenmarkspenderregisters und der Förderung freiwilliger Stammzellspenden auf den Balearen. Diese Maßnahmen sollen die Wahrscheinlichkeit erhöhen, passende Spender für Menschen mit Blutkrankheiten zu finden, die auf eine Transplantation angewiesen sind.
Die Kooperation umfasst den weiteren Ausbau des Knochenmarkspenderregisters und die Erfassung neuer freiwilliger Spender, wobei persönliche Daten und genetische Kompatibilitätsdaten der Teilnehmer dokumentiert werden.
Ein weiterer Bestandteil ist die Zusammenarbeit mit Histokompatibilitätslaboren der Einrichtungen des Servei de Salut de les Illes Balears, wo HLA-Typisierungen zur Analyse der genetischen Übereinstimmung potenzieller Spender durchgeführt werden.
Das Universitätskrankenhaus Son Espases spielt eine zentrale Rolle in diesem Projekt. Als Referenzkrankenhaus führt es die notwendigen HLA-Typisierungen und ergänzenden Analysen zur Bewertung der Kompatibilität von Spenderkandidaten durch. Zudem übernimmt das Krankenhaus weitere medizinische Untersuchungen im Zusammenhang mit Spende- und Transplantationsverfahren.
Mit dieser Vereinbarung wollen der Servei de Salut de les Illes Balears und die Fundació Josep Carreras ihre Zusammenarbeit in den Bereichen medizinische Innovation und spezialisierte Behandlungen weiter ausbauen. Die Initiative soll dazu beitragen, die Versorgung von Menschen mit Blutkrankheiten zu verbessern und Programme zur freiwilligen Stammzellspende langfristig zu stärken.
Quelle: Agenturen





