Maßnahmen zur Dürrebekämpfung in Sant Llorenç

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Angesichts der anhaltenden Dürrewarnung in der Region hat die Stadtverwaltung von Sant Llorenç auf Mallorca umfassende Maßnahmen ergriffen, um den Wasserverbrauch sowohl innerhalb der Kommunalverwaltung als auch bei den Bürgern deutlich zu reduzieren. Diese Schritte ergänzen die bereits von der Regionalregierung vorgegebenen Alarmmaßnahmen und zielen darauf ab, die Wasserressourcen nachhaltig zu schonen.

Zu den wichtigsten Maßnahmen zählt die Abschaltung der Zierbrunnen und die Schließung der Fußwaschstellen an den Stränden. Weiterhin wird der Trinkwasserverbrauch für die Bewässerung von Gärten und kommunalen Grünflächen eingeschränkt, ebenso wie der Einsatz von Trinkwasser bei der Straßenreinigung. Die Stadt appelliert außerdem an die Bürger, die Bewässerung privater Gärten, die Reinigung von Terrassen und Innenhöfen sowie das Waschen von Autos mit Leitungswasser möglichst zu vermeiden. Das Befüllen von privaten Schwimmbädern soll ebenfalls unterlassen werden, um „jeden nicht unbedingt notwendigen Trinkwasserverbrauch“ zu minimieren.

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Darüber hinaus intensiviert die Stadt die Zusammenarbeit mit den Wasserversorgungsunternehmen, um den Verbrauch besser zu überwachen, ungewöhnliche Verbrauchsmuster frühzeitig zu erkennen und mögliche Leckagen aufzuspüren. Besonders abgelegene Wohnhäuser mit eigenen Brunnen sind verpflichtet, ihren Wasserverbrauch um 20 % zu senken. Auch touristische Betriebe müssen ihren Wasserverbrauch bei Außenduschen, Gartenbewässerung und Schwimmbädern reduzieren.

Diese Maßnahmen erfordern das gemeinsame Engagement der Stadtverwaltung, der Wasserversorger, der Wirtschaftssektoren und der Bevölkerung. Sie werden abhängig von der weiteren Entwicklung der Dürresituation und möglicher Vorgaben der Generaldirektion für Wasserressourcen der Regionalregierung angepasst. So soll Sant Llorenç aktiv seinen Beitrag zur Bewältigung der Wasserknappheit leisten und langfristig die Wasserversorgung sichern.

Quelle: Agenturen