Més per Mallorca hat von der Regionalregierung einen Sofortplan gefordert, der es ermöglicht, die Bildungseinrichtungen an die steigenden Temperaturen und die Hitzewellen anzupassen, von denen bestimmte Schulmonate im Kalender zunehmend betroffen sind.
Zu diesem Zweck haben die Ökosouveränisten im Parlament eine Initiative eingereicht, um darauf hinzuweisen, dass übermäßige Hitze in den Klassenzimmern nicht nur eine Frage des Komforts ist.
Mehrere wissenschaftliche Studien weisen laut Més darauf hin, dass Temperaturen über 26 oder 27 Grad die Konzentrationsfähigkeit, das Gedächtnis und das Leseverständnis beeinträchtigen, was direkte Auswirkungen auf die schulischen Leistungen hat. Zudem steigt das Risiko von Dehydrierung, Erschöpfung und körperlichem Unwohlsein, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen.
Deshalb schlägt MÉS sofortige Maßnahmen vor, wie die Installation von Ventilatoren und effizienten Belüftungssystemen, die Schaffung von Räumen, die als Klimazonen dienen, die Erhöhung der Anzahl von Wasserstellen und Brunnen, mehr Schattenbereiche auf den Schulhöfen sowie spezifische Protokolle für Fälle extremer Hitze.
Die Initiative setzt zudem auf strukturelle und nachhaltige Lösungen, wie die Verbesserung der Wärmedämmung von Gebäuden, die Installation von Photovoltaikmodulen, begrünte oder reflektierende Dächer sowie die Renaturierung von Schulgeländen. Darüber hinaus fordern sie eine stabile Finanzierungslinie, damit diese Maßnahmen durchgeführt werden können, ohne die wirtschaftliche Last auf die Gemeinden abzuwälzen.
Mit diesem nichtlegislativen Antrag vertritt MÉS per Mallorca die Auffassung, dass die Klimaanpassung von Bildungseinrichtungen eine Frage der öffentlichen Gesundheit, der Gerechtigkeit und der Bildungsqualität ist, und fordert, dass die Regionalregierung den am stärksten gefährdeten Einrichtungen Vorrang einräumt und bürokratische Hürden beseitigt, die die Umsetzung dringender Maßnahmen behindern.
„Wir dürfen es nicht als normal hinnehmen, dass Kinder und Lehrkräfte in den heißesten Monaten extreme Temperaturen in den Klassenzimmern ertragen müssen. Der Klimatisierungsplan ist unverzichtbar, aber bis er umgesetzt wird, muss gehandelt werden, denn wenn die Hitze kommt, müssen die Schulen in der Lage sein, die Temperaturen zu senken und menschenwürdige Bedingungen zu gewährleisten. Deshalb fordern wir rasche Maßnahmen, die den Komfort in den Klassenzimmern sicherstellen“, erklärte die Abgeordnete Maria Ramon, die die Initiative eingereicht hat.
Quelle: Agenturen




