Die Guardia Civil und die Seenotrettung haben heute Nacht 26 Menschen aus Subsahara-Afrika aus einem Boot 42 Meilen südöstlich der Insel Mallorca gerettet.
An der Rettungsaktion, die am Dienstag gegen 21:40 Uhr stattfand, waren die Einheit für öffentliche Sicherheit der Guardia Civil-Kommandantur in Palma, Beamte der Dienststellen in Santanyí und Felanitx sowie die Seenotrettung beteiligt, wie die Regierungsdelegation auf den Balearen mitteilte.
Es handelt sich um das vierte Boot, das am Dienstag auf den Balearen angekommen ist, nach den beiden schweren Zwischenfällen in den Gewässern vor Mallorca und Cabrera sowie der Rettung von 15 Migranten aus dem Maghreb 30 Meilen südwestlich von Ibiza.
Die erste Rettung am Dienstag erfolgte in den frühen Morgenstunden: 2 Personen wurden 12,6 Meilen südwestlich von Mallorca geborgen; sie berichteten, dass sie seit 15 Tagen auf dem Meer getrieben seien und dass 17 weitere Insassen des Bootes ums Leben gekommen seien.
Zudem wurden gegen Mittag 14 Männer und 3 Frauen aus Subsahara-Afrika 8 Meilen südöstlich der Insel Cabrera gerettet, nachdem ihr Boot mit mindestens 30 Personen an Bord am Morgen des Vortags gekentert war; bei diesem Einsatz wurden zudem zwei Leichen aus dem Meer geborgen.
Zu den 62 Migranten, die am Dienstag ankamen, kommen weitere 88 hinzu, die am Montag in vier weiteren Booten eingetroffen waren.
Seit Jahresbeginn sind nach den neuesten Daten des Innenministeriums und den von der Regierungsdelegation auf den Balearen gemeldeten und von EFE erfassten Einsätzen 212 Boote mit 4.039 Migranten ohne Aufenthaltsgenehmigung auf dem Archipel angekommen.
Im Jahr 2025 erreichten 401 Boote mit 7.321 Personen die Inseln, was einem Anstieg von 24,5 % bei den Migranten und rund 15 % bei den Booten gegenüber 2024 entspricht.
Quelle: Agenturen





