Die Guardia Civil und die Seenotrettung haben 57 Migranten gerettet, die in vier verschiedenen kleinen Booten an den Küsten der Balearen angekommen waren – eines davon südöstlich von Cabrera und die anderen in Richtung Formentera oder bereits an Land auf dieser Insel.
Das erste dieser vier Boote, über die die Regierungsdelegation auf den Balearen berichtet hat, wurde am Donnerstag (06.08.2026) um 15:00 Uhr auf See mit 19 Personen maghrebinischer Herkunft gerettet, nachdem das Boot 12 Meilen südöstlich der Insel Cabrera gekentert war.
An der Rettungsaktion waren sowohl der provinzielle Seerettungsdienst der Guardia Civil als auch Beamte des Kommandos und der Dienststelle in Felanitx sowie Hubschrauber der Guardia Civil und der Seenotrettung beteiligt. Um 19:47 Uhr rettete die Seenotrettung weitere 13 Personen maghrebinischer Herkunft an Bord eines Bootes, das sich 3 Meilen südwestlich der Insel Formentera befand.
Um 21:30 Uhr wurde in der Ortschaft San Francesc auf der Insel Formentera ein Migrant maghrebinischer Herkunft, der mit einem kleinen Boot angekommen war, von Beamten der Guardia Civil und der örtlichen Polizei aufgegriffen. Schließlich wurden um 23:42 Uhr 24 Personen maghrebinischer Herkunft 7 Meilen südöstlich von La Mola auf Formentera gerettet; an dem Einsatz waren die Seenotrettung und Beamte der Guardia Civil vom Hauptposten in Sant Josep (Ibiza) beteiligt.
Mit diesen vier am Nachmittag und Abend geretteten Booten kamen am Donnerstag insgesamt 106 Migranten in sieben Booten auf den Balearen an: Vier davon auf Formentera, eines in den Gewässern von Cabrera, eines auf Mallorca und ein weiteres auf Ibiza.
Seit Jahresbeginn sind nach den neuesten Daten des Innenministeriums und den von der Regierungsdelegation auf den Balearen gemeldeten und von EFE erfassten Einsätzen 219 Boote mit 4.145 Migranten ohne Aufenthaltsgenehmigung auf dem Archipel angekommen.
Im Jahr 2025 erreichten 401 Boote mit 7.321 Personen die Inseln, was einem Anstieg von 24,5 % bei den Migranten und rund 15 % bei den Booten gegenüber 2024 entspricht.
Quelle: Agenturen





