Die „Coalició per Mallorca“ in Artà hat davor gewarnt, dass eine Mietpreisbegrenzung ohne eine reale Datenbasis die Situation beim Zugang zu Wohnraum verschlimmern könnte, da die Debatte ihrer Ansicht nach mit „vereinfachenden“ Lösungen angegangen werde.
Der Koordinator der Partei, Ignasi Bosch, erklärte, dass „man nicht aufgrund von Schlagzeilen Gesetze erlassen kann“, und kritisierte den Mangel an Informationen über den Wohnungsbestand, wie etwa die Anzahl der verfügbaren, touristisch genutzten, leerstehenden oder bewohnten Immobilien.
In einer Erklärung hat die Partei als vorrangige Maßnahme die Erstellung einer umfassenden Studie zum Wohnungsbestand in Artà vorgeschlagen, um über eine realistische Bestandsaufnahme zu verfügen, die die Umsetzung wirksamer Maßnahmen ermöglicht.
Laut Bosch ist es vor einer Eingriff in die Preise notwendig, die Marktsituation zu „verstehen“, um Maßnahmen zu ergreifen, die Angebot und Nachfrage ins Gleichgewicht bringen und den Zugang zu Wohnraum für die Einwohner gewährleisten.
Quelle: Agenturen




