Der US-Präsident, Donald Trump, erklärte am Montag (15.06.2026), dass bereits Schiffe, von denen viele mit Öl beladen sind, beginnen, die Straße von Hormus zu verlassen.
„Die Schiffe beginnen, die Straße von Hormus zu verlassen, viele davon mit Öl beladen. Sie befahren die ‚Südroute‘, die absolut sicher und in einwandfreiem Zustand ist. Außerdem gibt es weitere Transitrouten“, sagte er auf seinem Netzwerk Truth Social, einen Tag nachdem er den Abschluss eines Abkommens mit dem Iran zur Beendigung des Konflikts bekannt gegeben hatte.
Das texanische Rohöl (WTI) fiel am Montag um 5,30 % auf 80,38 Dollar pro Barrel, nachdem die Vereinigten Staaten und der Iran ein Friedensabkommen zur Beendigung des Krieges und zur Wiederöffnung der Straße von Hormus geschlossen hatten.
Um 09:00 Uhr Ortszeit (13:00 Uhr GMT) lagen die WTI-Terminkontrakte für Juli, die Referenzsorte für Rohöl in den USA, um 4,50 Dollar unter dem Schlusskurs des Vortages. Das Friedensabkommen soll am Freitag, dem 19. Juni, in der Schweiz offiziell unterzeichnet werden, wie beide Länder am Wochenende bekannt gaben.
Das Abkommen, dessen konkrete Details noch nicht bekannt sind, zielt darauf ab, den Krieg zu beenden, der am 28. Februar begann, als eine Offensive der USA und Israels zum Tod des obersten Führers der Islamischen Republik, Ayatollah Ali Khamenei, führte, der seit 1989 an der Macht war.
Während dieses Krieges richteten sich die Augen der Investoren auf die Straße von Hormus, durch die 20 % des weltweiten Rohöls transportiert wurden, da der Iran, der den Sohn des verstorbenen Führers, Mojtaba Khamenei, zum Nachfolger ernannte, mit der Sperrung der Meerenge und mit Angriffen auf Israel sowie auf Länder der Region, in denen sich US-Stützpunkte befinden, reagierte.
Tom Essaye hebt heute im Bericht „The Sevens Report“ hervor, dass der WTI am Freitag mit einem Wochenverlust von 6,60 % schloss. „Sobald der Frieden vereinbart ist, würde ein Schlusskurs des WTI unter 84 Dollar pro Barrel das technische Bild in eine taktisch bärische Haltung für Öl und den Energiesektor insgesamt verwandeln“, versichert Essaye.
Quelle: Agenturen





