Die Wassertemperaturen im Mittelmeer vor Mallorca haben einen außergewöhnlichen Höhepunkt erreicht: Erstmals in diesem Jahr wurde die Marke von 30 Grad Celsius überschritten. In der Bucht von Pollença registrierte die spanische Hafenbehörde am frühen Montagmorgen (13.07.2026) eine Temperatur von 30,1 Grad. Da die Messung bereits um drei Uhr nachts erfolgte, ist davon auszugehen, dass die Werte im Tagesverlauf noch weiter anstiegen.
Diese ungewöhnlich hohen Temperaturen sind eine direkte Folge der anhaltenden Hitzewellen, die die Balearen in den vergangenen Tagen fest im Griff hatten. Die Region erlebt derzeit extreme Wetterbedingungen, mit Tageshöchstwerten, die lokal bis zu 42 Grad erreichen können. Bereits letzte Woche wurden an mehreren aufeinanderfolgenden Tagen Werte über 40 Grad gemessen, was die Belastung für Mensch und Natur deutlich erhöht.
Der spanische Wetterdienst Aemet hat für die kommenden Tage Hitzewarnungen herausgegeben, die teilweise die zweithöchste Stufe Orange erreichen. Zusätzlich verschärft Saharastaub die Lage, indem er die Luftqualität beeinträchtigt. Vor diesem Hintergrund wird dringend empfohlen, körperliche Anstrengungen im Freien zu vermeiden und insbesondere zur Mittagszeit schattige oder klimatisierte Räume aufzusuchen.
Das Erreichen von 30 Grad Wassertemperatur ist für viele Badegäste zwar angenehm, birgt jedoch auch ökologische Risiken, da hohe Temperaturen Meereslebewesen belasten können. Diese Entwicklung verdeutlicht die Auswirkungen des Klimawandels auf das Mittelmeer und unterstreicht die Bedeutung nachhaltiger Maßnahmen zum Schutz der Küstenregionen.
Quelle: Agenturen





