In Ses Rotgetes und Jardín de Flores stoßen die aktuellen Beschränkungen beim Wasserverbrauch auf deutliche Kritik seitens der Anwohner. Die Begrenzung auf 340 Liter pro Tag und Haushalt sowie drohende Geldstrafen von bis zu 2.500 Euro bei Überschreitungen sorgen für Unmut in der betroffenen Gemeinschaft.
Die Bewohner berichten von langanhaltenden Unterbrechungen der Wasserversorgung in den letzten vier Jahren, die ihren Alltag erheblich erschweren. Diese Probleme räumt auch Bürgermeister Josep Ferrà ein. Die von der Stadtverwaltung vorgeschlagene Zwischenlösung, die Nutzung von Tankwagen, wird von den Anwohnern als unzureichend und kostspielig empfunden, da die finanziellen Lasten auf ihnen verbleiben und keine Rückerstattung garantiert wird.
Ein zentraler Punkt der Kritik ist die Forderung nach dem Bau eines neuen Brunnens, dessen Realisierung sich aufgrund technischer Schwierigkeiten verzögert. Bürgermeister Ferrà erklärt, dass das Projekt bereits bei der Generaldirektion für Wasserressourcen eingereicht wurde. Zudem weist er darauf hin, dass der erhöhte Wasserverbrauch teilweise durch das Auffüllen von Zisternen bedingt ist, was bei der Ermittlung des Durchschnittsverbrauchs berücksichtigt wird und nicht zu Strafen führt.
Durch die getroffenen Maßnahmen konnte der Wasserdruck stabilisiert werden, dennoch besteht weiterhin in einer Straße keine durchgehende Wasserversorgung. Die Situation verdeutlicht die Herausforderungen, mit denen die Gemeinde konfrontiert ist, und unterstreicht den dringenden Bedarf an nachhaltigen und gerechten Lösungen für die Wasserversorgung in Ses Rotgetes.
Quelle: Agenturen




