Neue Angriffe der Houthi-Rebellen auf saudische Ziele

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Die jüngsten Angriffe der schiitischen Houthi-Rebellen auf Einrichtungen des saudischen Ölkonzerns Aramco sowie auf den internationalen Flughafen von Riad markieren eine neue Eskalationsstufe im andauernden Konflikt auf der Arabischen Halbinsel. Die Rebellen, die sich zu einer koordinieren „militärischen Operation“ bekannten, setzten eigenen Angaben zufolge zahlreiche ballistische Raketen, Marschflugkörper und Drohnen ein. Dabei sollen präzise Treffer erheblichen Schaden und Brände verursacht haben.

Der Sprecher der Houthis warnte, dass künftig weitere saudische Flughäfen und Öl-Anlagen angegriffen werden könnten. Besonders drastisch fiel die Warnung an internationale Firmen, Mitarbeiter und Bürger aus: Sie wurden aufgefordert, gefährdete Orte umgehend zu verlassen, um sich vor weiteren Angriffen zu schützen. Dennoch bestätigte das saudische Energieministerium, dass beim jüngsten Angriff auf das Aramco-Gebäude in Dhahran keine Todesopfer zu beklagen waren – lediglich ein Brand entstand.

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Die Auswirkungen auf die Bevölkerung zeigen jedoch die Dramatik der Lage: Laut saudischem Zivilschutz wurden mindestens vier Menschen, darunter ein Kind, durch Trümmerteile verwundet, als Luftabwehrsysteme Raketen abfingen. Über ein Dutzend Häuser wurde beschädigt. Besonders verheerend war die Lage am vergangenen Wochenende, als bei Houthi-Angriffen auf saudi-arabische Flughäfen mindestens 17 Menschen, darunter 13 allein in Riad, ums Leben kamen – das schwerste bewaffnete Ereignis für das Königreich seit einem Jahrzehnt.

Diese Entwicklung spiegelt die Verschärfung der Kämpfe im Jemen wider, wo die Houthi-Kräfte gegen die Truppen der international anerkannten Regierung stehen. Letztere erhalten nach wie vor Luftunterstützung aus Saudi-Arabien in ihrem Bemühen, von Rebellen kontrollierte Gebiete zurückzuerobern. Die Angriffe verdeutlichen, wie eng regionale Konflikte mit globalen Interessen verzahnt sind – und wie schnell militärische Eskalationen zu weltweiten Konsequenzen führen können.

Quelle: Agenturen