Neue Hitzewelle ab dem 10. August erwartet

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Ab dem 10. August 2026 erwartet Spanien eine neue Hitzewelle mit teils extremen Temperaturen von bis zu 40 Grad Celsius, besonders in Städten wie Córdoba und Toledo. Diese Hitzewelle wird voraussichtlich mindestens bis zum 16. August andauern und vor allem das Landesinnere sowie den Süden des Landes betreffen. Nach einem bereits sehr heißen Sommer 2026 setzt sich die Serie extremer Temperaturen fort, was erneut die Herausforderungen durch den Klimawandel verdeutlicht.

Eine Hitzekuppel entsteht, wenn heiße, trockene Luft unter einem stabilen Hochdruckgebiet eingeschlossen wird. Dieses „Deckel“-Phänomen verhindert die Wolkenbildung und den Niederschlag, sodass die Hitze sich am Boden staut und die Temperaturen stetig steigen. Anfang Juli erreichte Spanien bereits Spitzenwerte von bis zu 44 Grad an der Mittelmeerküste, ein Zeichen für die Intensität solcher Wetterlagen.

Am 10. August werden Córdoba mit bis zu 40 Grad, Toledo mit 39 Grad sowie Sevilla, Granada und Ciudad Real mit 38 Grad die heißesten Orte sein. Auch andere Städte wie Albacete, Badajoz, Girona und Murcia erwarten Werte um die 37 Grad. In Madrid werden bis zu 36 Grad gemessen, während die Nordküste, etwa in A Coruña oder Bilbao, mit Temperaturen unter 30 Grad vergleichsweise kühl bleibt.

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Am 11. August verlagert sich die Hitze etwas, wobei auch Städte wie Bilbao und Vitoria-Gasteiz bis zu 37 Grad erreichen können. Der 12. August wird als Höhepunkt prognostiziert, wenn mehrere Städte die 40-Grad-Marke überschreiten könnten.

Der spanische Wetterdienst AEMET hat für die späteren Tage noch keine genauen Vorhersagen veröffentlicht, doch es handelt sich bereits um die fünfte große Hitzewelle des Sommers 2026. Die wiederkehrenden Extremtemperaturen und Rekorde, darunter der wärmste Juni/Juli seit 1961, bestätigen die langfristigen Auswirkungen der globalen Erwärmung. Für Bewohner und Besucher Spaniens bedeutet dies, dass sie weiterhin wachsam sein und Vorsichtsmaßnahmen treffen sollten, insbesondere um Risiken für ältere Menschen und die Gefahr von Waldbränden zu minimieren.

Quelle: Agenturen