Gefahr durch “Portugiesische Galeere” an Nordspaniens Stränden

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Im Sommer dieses Jahres 2026 erlebte die baskische Küste Spaniens einen ungewöhnlichen Anstieg von Quallenbissen durch die sogenannte Portugiesische Galeere (Carabela Portuguesa). Innerhalb eines einzigen Tages wurden über 120 Badegäste von diesem Meerestier gestochen, was zu vorübergehenden Strandschließungen und großer Aufmerksamkeit in den Medien führte.

Die Portugiesische Galeere ist streng genommen keine einzelne Qualle, sondern eine Kolonie aus mehreren miteinander verbundenen Organismen. Ihr Kontakt verursacht starke, stechende Schmerzen, die oft mit einem brennenden Gefühl einhergehen. Obwohl die Exemplare an der baskischen Küste derzeit relativ klein sind, ist die hohe Anzahl der Bisse bemerkenswert und führte zu zahlreichen Erste-Hilfe-Maßnahmen und einigen Krankenhausaufnahmen.

Ein wesentlicher Grund für das vermehrte Auftreten der Galeeren ist die ungewöhnlich hohe Wassertemperatur im Golf von Biskaya, die mit 25,2 Grad deutlich über dem Durchschnitt liegt. Diese Erwärmung schafft ideale Bedingungen für wärmeliebende Meerestiere und führt zu einer Verschiebung ihrer Lebensräume nach Norden. Das Phänomen ist nicht neu, doch das Ausmaß in diesem Sommer ist außergewöhnlich im Vergleich zu den Vorjahren.

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Die Behörden reagierten mit der Ausweisung von Warnflaggen an den Stränden und einer verstärkten Überwachung. Interessierte sollten die Bedeutung der verschiedenen Strandflaggen kennen, insbesondere die rote Flagge, die das Schwimmen verbietet, sowie die weiße Flagge mit einer Quallenabbildung, die vor Sichtungen warnt, ohne das Schwimmen zu untersagen.

Zusammenfassend zeigt der Vorfall, wie empfindlich maritime Ökosysteme auf Klimaveränderungen reagieren können und wie wichtig es ist, die Strände und Badegäste durch präventive Maßnahmen zu schützen. Die Portugiesische Galeere erinnert uns eindrücklich daran, dass auch in beliebten Urlaubsregionen die Natur unberechenbar sein kann.

Quelle: Agenturen