Mindestens vier Palästinenser sind am Donnerstag (21.05.2026) bei Angriffen der israelischen Armee auf verschiedene Orte im Gazastreifen ums Leben gekommen, obwohl seit Oktober 2025 ein Waffenstillstand in Kraft ist, der im Einklang mit der Vereinbarung zur Umsetzung des US-Vorschlags für die Zukunft des Gebiets steht.
Nach Angaben der palästinensischen Nachrichtenagentur WAFA starben zwei Palästinenser in Al Mauasi bei Rafah, während zwei weitere in Al Qarara (im Süden) und Beit Lahia (im Norden) ums Leben kamen.
Von „Filastin“ zitierte Krankenhausquellen gaben an, dass sich unter den Todesopfern ein Kind befinde.
Die von der Islamischen Widerstandsbewegung (Hamas) kontrollierten Behörden in Gaza haben am Donnerstag die Zahl der Todesopfer durch israelische Angriffe seit Beginn des Waffenstillstands auf 883 und die der Verletzten auf 2.648 erhöht, darunter zwei „Märtyrer“ und 27 Verletzte in den letzten 24 Stunden.
Zudem wies das Gesundheitsministerium in Gaza darauf hin, dass dieRettungskräfte bisher 776 Leichen in den Gebieten geborgen haben, aus denen sich die israelischen Truppen im Zuge des genannten Abkommens zurückgezogen haben.
Derzeit sind sie an der „gelben Linie“ stationiert, die mehr als die Hälfte des Gazastreifens abdeckt. Außerdem wies es darauf hin, dass seit Beginn der von Israel nach den Angriffen vom 7. Oktober 2023 – die laut offizieller Bilanz etwa 1.200 Tote und rund 250 Entführte forderten – 72.775 Tote und 172.750 Verletzte dokumentiert worden seien, wobei er jedoch betonte, dass sich noch immer Leichen unter den Trümmern und auf den Straßen befinden.
Quelle: Agenturen




