Raor-Fangsaison 2026 auf Mallorca beginnt

Lesedauer des Artikels: ca. 2 Minuten -

Ab dem 1. September 2026 ist das Fangverbot für den Raor aufgehoben, sodass Angler und Fischer wieder aktiv werden dürfen. Die Saison erstreckt sich bis zum 31. März 2027 und gilt einheitlich entlang der gesamten Küste, einschließlich der Meeresschutzgebiete – mit Ausnahme der „Zona d’Alta Protecció de les Illes Malgrats“, wo das Fischen erst ab dem 1. Oktober erlaubt ist. Pro Person und Tag dürfen maximal 50 Exemplare gefangen werden.

Mit dem Saisonstart wird die Fischereiaufsicht ihre Kontrollen in den wichtigsten Raor-Fanggebieten deutlich verstärken, um illegalen Fischfang zu verhindern. Verstöße gegen die Schonzeit gelten als schwerwiegend und können mit Geldstrafen ab 151 Euro pro Exemplar geahndet werden, wobei die Höhe je nach Verstoß variieren kann.

Lesetipp:  Die Gewinner des Dezember 2023-Gewinnspiel stehen fest
--|- Bitte beachten Sie unsere Anzeigenpartner! -|-- Zeitreise in die 1980er Jahre mit Gustav Knudsen

Die Schonzeit existiert seit Jahrzehnten und schützt den Raor in seiner Fortpflanzungszeit. Dank langfristiger und wissenschaftlich fundierter Bewirtschaftung hat sich der Bestand deutlich erholt. Minister Joan Simonet betont, dass heute größere Exemplare gefangen werden und der Bestand wiederhergestellt ist. Ziel ist es, diese positive Entwicklung zu sichern, damit auch kommende Generationen Freude an der traditionellen Raor-Fischerei haben können.

Die Bestandsentwicklung zeigt beeindruckende Zahlen: Die durchschnittliche Raor-Größe stieg seit 1999 von 124 Millimetern auf 168 Millimeter im Jahr 2025, ein Plus von 35 %. Noch eindrucksvoller ist der Gewichtszuwachs von 26 Gramm auf 70 Gramm, also fast das Dreifache. Diese Fortschritte unterstreichen den Erfolg der nachhaltigen Fischereipolitik und bieten Hoffnung für die Zukunft des Raor-Bestands.

Quelle: Agenturen