Rückkehr der Formel 1 nach Madrid

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Nach 45 Jahren kehrt die Formel 1 mit dem Grand Prix in Madrid zurück – einem Ereignis, das den Motorsport in der spanischen Hauptstadt erstmals in seiner Geschichte willkommen heißt. Vom 11. bis 13. September 2026 wird auf dem neuen Stadtkurs „Madring“ gefahren, der rund um das Messegelände IFEMA und den Stadtteil Valdebebas entstanden ist. Dieses Rennen markiert nicht nur den sechzehnten Saisonlauf, sondern auch den Beginn eines langfristigen Vertrags bis 2035, mit dem Madrid eine feste Größe im Formel-1-Kalender wird.

Der Madring ist 5,416 Kilometer lang und verlangt den Fahrern 57 Runden ab, was einer Gesamtdistanz von 308,524 Kilometern entspricht. Die Kombination aus bestehenden Straßen und neu angelegten Asphaltabschnitten macht die Strecke besonders vielseitig und schwer einschätzbar. Ein Highlight ist die sogenannte „La Monumental“ – eine halbrunde Kurve von über 550 Metern Länge mit einer steilen Steigung, eine der herausforderndsten Kurven, die die Formel 1 je befuhr. Testfahrer und Formel-3-Teams loben die technischen Anforderungen der Strecke, was die freien Trainings zu einer wichtigen Phase für die Teams macht.
Das Rennwochenende: Spannung auf mehreren Ebenen

Das Programm beginnt am Freitag mit zwei freien Trainings, gefolgt von einem dritten Training und dem Qualifying am Samstag. Das Rennen selbst findet am Sonntagnachmittag um 15:00 Uhr statt, gleichzeitig mit dem Start in den Niederlanden und Belgien. Neben der Formel 1 kämpfen auch die Formel 2 und die Formel 3 um Punkte, wobei die Formel 3 zum Saisonfinale gleich drei Rennen austrägt – ein spannender Abschluss für den Nachwuchssport.

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In der aktuellen Saison steht insbesondere Mercedes im Fokus, mit Andrea Kimi Antonelli, der die Gesamtwertung anführt, gefolgt von George Russell und Lewis Hamilton. Max Verstappen liegt überraschend auf dem sechsten Platz, was für Gesprächsstoff sorgt. Politische Unsicherheiten rund um den Bau des Madrings wurden von Bürgermeister José Luis Martínez-Almeida und der Regionalregierung ausgeräumt, die den Zeitplan bestätigten und großes Vertrauen in die Austragung eines der besten Rennen des Jahres setzten.
Fazit

Mit Madring betritt die Formel 1 nicht nur eine neue, faszinierende Rennstrecke, sondern auch eine Stadt, die nach Jahrzehnten wieder im Mittelpunkt der Motorsportwelt steht. Die Kombination aus aufregender Strecke, hochkarätigem Fahrerfeld und dem langfristigen Engagement Madrids verspricht ein packendes Rennwochenende und eine spannende Zukunft für den Grand Prix in Spaniens Hauptstadt.

Quelle: Agenturen