Rückruf von Eiern aus dem „Horror-Hühnerhof“ in Manacor

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Die aktuellen Geschehnisse um den Hühnerhof Mirabó in Manacor auf Mallorca haben für erhebliche Unruhe bei Konsumenten und Tierschützern gesorgt. Im Fokus steht die dringende Forderung der Organisationen ARDE und Satya Animal, sämtliche Eier dieses Betriebs aus den Supermärkten zurückzurufen. Hintergrund sind alarmierende Berichte über mangelhafte Haltung und ein akutes Risiko einer Salmonellenverseuchung.

Erst kürzlich veröffentlichten ARDE und Satya Animal schockierende Fotos, die tote Tiere, extremer Verschmutzung und Fälle von Kannibalismus dokumentieren. Untermauert wird die Kritik durch das Gutachten einer Tierärztin, die erhebliche Mängel bei Hygiene und Tierschutz feststellte. Besonders besorgniserregend ist der Nachweis von Salmonellen in einem der zwei Ställe – ein Umstand, der schnell zur Kontamination anderer Stallbereiche führen kann.

Die Regionalregierung wurden aufgefordert, einen sofortigen Rückruf aller Eier auszulösen.
Auch Verbraucher, die noch Eier des Betriebs zuhause haben, sollen informiert werden.
Die Eier aus dem betroffenen Stall dienten zwar der Herstellung von Flüssigei, aus dem anderen Stall wurden jedoch bis zuletzt Eier verkauft.
Die Behörden stehen in der Kritik, keine ausreichenden Vorkehrungen gegen eine mögliche Kreuzkontamination getroffen zu haben.

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Die Situation auf dem Hof Mirabó steht laut Gutachten beispielhaft für länger andauernde Missstände in Haltung und Hygiene. Das gesundheitliche Risiko für Verbraucher sowie die offensichtlichen Verstöße gegen den Tierschutz fordern dringend ein konsequentes Handeln der Behörden. Der Vorfall macht deutlich, dass Lebensmittelsicherheit und Tierwohl untrennbar miteinander verbunden sind – beides sollte im Interesse aller stets oberste Priorität haben.

Quelle: Agenturen