Sahara-Staub sorgt für Schlammregen

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Ist das schöne Sommerwetter vorerst vorbei, da sich der Himmel über Teilen von Spanien in den kommenden Tagen anders präsentieren wird? Nicht nur wegen Wolken und Regen, sondern vor allem wegen eines Schleiers aus Sahara-Staub, der langsam ins Land zieht. Das sorgt für jenes typische gelbliche Licht, das viele Menschen sofort erkennen.

Verursacher ist ein Tiefdruckgebiet, das Staub aus der Sahara in Richtung des spanischen Festlands transportiert. Vor allem Regionen wie Andalusien, Extremadura und Kastilien-La Mancha werden als erste mit der Calima konfrontiert. Dort wird die Konzentration am höchsten sein, doch es wird wahrscheinlich nicht dabei bleiben.

Es wird erwartet, dass auch Madrid und Teile von Kastilien und León von diesem Phänomen betroffen sein werden. Nach Angaben der Wetter-Website El Tiempo dringt die Staubwolke allmählich weiter ins Landesinnere vor. Wer sich die Karten ansieht, erkennt, dass fast das gesamte Landesinnere betroffen sein kann, auch wenn die Intensität je nach Region variiert.

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Besonders auffällig ist, dass die Calima mit Regen zusammenfällt. Und das bedeutet etwas, das viele Menschen lieber vermeiden würden: Schlammregen. In Orten wie Sevilla, Toledo und Madrid kann sich der mit Staub vermischte Niederschlag als dünne, braune Schicht auf Autos, Fenstern und Straßen absetzen. Ein kurzes Autowaschen macht also wenig Sinn.

Die Auswirkungen beschränken sich nicht nur auf das, was man sieht, berichtet auch die Wetter-Website Meteored. Auch die Luftqualität verschlechtert sich, vor allem im Süden und im Zentrum des Landes. Menschen mit empfindlichen Atemwegen können darunter leiden, insbesondere in Gebieten mit höheren Konzentrationen, wie in Andalusien und Extremadura.

Unterdessen bleibt das Wetter unbeständig. Schauer ziehen über verschiedene Regionen hinweg, dazwischen gibt es manchmal etwas Sonne. Gerade dieser Wechsel macht es schwierig, genau zu sagen, wo der Schlammregen am stärksten zu sehen sein wird. Dass jedoch mehrere Regionen davon betroffen sein werden, scheint so gut wie sicher.

Das Calima-Phänomen wird meist mit den Kanarischen Inseln in Verbindung gebracht. Und obwohl diese dort in den vergangenen Wochen bereits unter dem afrikanischen Saharastaub gelitten haben, ist dies in diesem Fall nicht so und bleibt es in Bezug auf den Calima ruhig.

Quelle: Agenturen