Die Debatte um das neue Küstengesetz rückt den Erhalt traditioneller Boote und nicht motorisierter Wassersportaktivitäten ins Zentrum politischer Aufmerksamkeit. Die sozialistische Partei PSIB setzt sich aktiv dafür ein, diese Aspekte per Gesetz zu schützen und so das maritime Kulturerbe der Balearen zu bewahren.
Im Rahmen ihrer Änderungsanträge fordert die PSIB, traditionelle Holzboote und die damit verbundenen Handwerksberufe stärker zu fördern. Ausschlaggebend sind dabei Sorgen von Vereinigungen wie dem Verband für traditionelle Boote von Portocolom, die auf steigende Liegeplatzpreise und fehlende Rücksicht auf historische Wasserfahrzeuge hinweisen. Die PSIB schlägt unter anderem Folgendes vor:
Ein gesetzlich festgelegtes Programm zur Bestandsaufnahme und Erhaltung traditioneller Boote,
objektive Kriterien für die Reservierung von Liegeplätzen – mit Fokus auf gemeinnützige Organisationen und Projekte zur Traditionspflege,
besondere Fördermaßnahmen und gesicherte Liegeplätze für diese Boote.
Darüber hinaus sollen die Behörden verpflichtet werden, umweltfreundliche, nicht motorisierte Wassersportarten wie Rudern, Kajakfahren, Jollensegeln und das Schwimmen im offenen Wasser systematisch zu fördern. Auch Kooperationsvereinbarungen für Ausbildung und Wissenstransfer in diesem Bereich sind Teil der Initiative.
Die PSIB fordert von der regierenden PP ein klares Bekenntnis zu diesem Ansatz. Es gehe darum, nicht nur Versprechen abzugeben, sondern den tatsächlichen Willen zum Erhalt einer einzigartigen Lebensweise zu zeigen – und denjenigen zuzuhören, die dieses Erbe tagtäglich leben.
Quelle: Agenturen




