In der Nacht auf Montag (26.10.2026) erschütterten massive Drohnenangriffe mehrere Regionen im Süden Russlands. Laut Angaben der lokalen Behörden kamen dabei mindestens vier Menschen ums Leben, zahlreiche weitere wurden verletzt. Die Regionen Woronesch und Belgorod standen im Zentrum der Geschehnisse.
Im Gebiet Woronesch forderte der Angriff zwei Todesopfer – Männer aus den Jahrgängen 1960 und 1973 – und 17 Verletzte, darunter auch ein Minderjähriger. Besonders dramatisch war ein Zwischenfall am Stadtrand, bei dem Passagiere eines Zuges durch Trümmerteile einer abgeschossenen Drohne getroffen wurden. Zusätzlich kam es zu Bränden an verschiedenen Orten der Stadt, darunter einem Geschäftszentrum, einem Wohnhaus, einem Schulstadion und mehreren Ferienhäusern. In nahezu allen Stadtvierteln entstanden Schäden an Fassaden und Fenstern, was die Wucht und Reichweite der Explosionen verdeutlicht.
Auch die Grenzregion Belgorod wurde schwer getroffen. Hier meldeten die Behörden zwei Tote und 18 Verletzte. Die Angriffe erfolgten laut Gouverneur Schuwajew mit Artillerie und Kurzstrecken-Drohnen – insgesamt wurde die Region im Tagesverlauf 113 Mal attackiert.
Die lokalen Behörden reagierten prompt mit Warnungen: Einwohner wurden aufgefordert, keine Fotos oder Videos der Schäden online zu veröffentlichen, um zusätzliche Risiken zu vermeiden. Zugleich wird vor dem Betreten von Trümmerfeldern gewarnt.
Diese Ereignisse unterstreichen, wie sehr der Krieg die Zivilbevölkerung auf russischer wie auf ukrainischer Seite trifft und verdeutlichen die Gefahren moderner Drohnenkriegsführung. Die Lage bleibt angespannt, und weitere Angriffe können nicht ausgeschlossen werden.
Quelle: Agenturen




