Ein Busunfall im Naturpark Montseny bei Barcelona hat jüngst ganz Katalonien erschüttert. Am Sonntagnachmittag (25.10.2026) verlor ein Linienbus auf der Strecke zwischen Sant Celoni und Santa Fe nach einer Kollision mit einem PKW die Kontrolle und stürzte etwa 20 Meter einen steilen Abhang hinab.
Die Folgen waren gravierend: Mindestens 83 Personen wurden verletzt, davon vier schwer. Trotz des dramatischen Sturzes gab es nach aktuellen Angaben bislang keine Todesopfer. Die genaue Unfallursache ist noch Gegenstand polizeilicher Ermittlungen, und auch das Busunternehmen Sagalés zeigt sich kooperativ bei der Aufklärung. Während einige Fahrgäste sich selbst befreien konnten, waren andere im Wrack eingeschlossen und mussten von Rettungskräften befreit werden.
Die Rettungsaktion zeigte die Professionalität der Einsatzkräfte: Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei und Zivilschutz agierten im Schulterschluss. Insgesamt waren zwanzig Einheiten der Feuerwehr, fünfzehn Rettungswagen, Luftunterstützung und medizinische Hubschrauber im Einsatz. Die Notfallreaktion wurde durch die Aktivierung eines speziellen Verkehrsnotfallplans unterstützt. Für betroffene Passagiere wurde eine Notunterkunft eingerichtet, während viele Angehörige und Beobachter die Lage in Sorge verfolgten.
Tragische Busunfälle sind in Katalonien leider keine Seltenheit. In den letzten Jahren kam es mehrfach zu Vorfällen mit zahlreichen Verletzten. Dennoch ist der Zusammenhalt der Rettungsdienste und die zügige Reaktion bemerkenswert. Auch dieses Mal sorgte das effiziente Handeln dafür, dass viele Leben gerettet werden konnten.
Das Unglück macht erneut bewusst, wie schnell der Alltag auf den Kopf gestellt werden kann – und wie bedeutsam eine gut koordinierte Notfallhilfe ist.
Quelle: Agenturen





