Spanischer Unterwasserwein – ein Luxus-Trend?

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An der spanischen Küste wächst ein besonderer Trend: Unterwasserwein. Kleine Weingüter unter anderem in Valencia, Tarragona und im Baskenland lassen ihre Weine auf dem Meeresgrund reifen, was zu exklusiven und luxuriösen Produkten führt, die immer mehr Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

Ein Pionier auf diesem Gebiet ist Crusoe Treasure mit Sitz in der Bucht von Plentzia (Baskenland). Vor fünfzehn Jahren begannen sie mit einem künstlichen Riff im Kantabrischen Meer. Die ständige Dunkelheit, der wechselnde Druck und die Gezeiten sorgen für eine einzigartige Reifung. So entstehen Weine, die weich und seidig sind. Jährlich produzieren sie etwa 20.000 Flaschen mit einem Umsatz von unter einer Million Euro.

In Tarragona befindet sich La Bodega del Mar, gegründet 2021 von Marión Hug und Manuel López. Ihr Unterwasser-Weinkeller liegt in 25 Metern Tiefe. Der Druck und die Strömungen verursachen Mikrovibrationen, die die Entwicklung des Weins beschleunigen. Dadurch werden Tannine schneller integriert, was zu einem komplexeren und frischeren Wein führt. Ihre Produktion stieg von 60 auf 400 Flaschen pro Jahr.

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Elixsea wurde 2016 gegründet, begann in Katalonien und zog später nach Calpe (Valencia) um. Mit einer Lizenz bis 2046 produzieren sie zwischen 7000 und 9000 Flaschen pro Jahr. Die ständige Bewegung und die Mikrovibrationen unter Wasser sorgen für eine einzigartige Reifung. Anfangs gingen 95 % ihrer Produktion nach Deutschland, Großbritannien und in die USA.

Diese Unterwasserweine sind nicht nur eine technologische Innovation, sondern bieten auch ein einzigartiges Geschmackserlebnis. Die Kombination aus traditionellem Weinbau und maritimen Bedingungen ergibt Weine mit einem besonderen Charakter, den sowohl Kenner als auch Liebhaber zu schätzen wissen.

Quelle: Agenturen