Stärkung lokaler Produkte auf Mallorca

Lesedauer des Artikels: ca. 2 Minuten -

Im Fokus aktueller wirtschaftlicher Diskussionen auf Mallorca steht die Förderung einheimischer Agrar- und Lebensmittelprodukte. Lluís Apestegui, Generalkoordinator von Més per Mallorca, setzte sich bei einem Besuch in Manacor gemeinsam mit dem Bürgermeister Miquel Oliver und der Wirtschaftsförderin Paula Asegurado für eine stärkere Unterstützung lokaler Produzenten ein.

Apestegui betonte die Bedeutung, dass der Consell sicherstellen müsse, dass Hotels die vorgeschriebene 3-Prozent-Quote für den Verbrauch regionaler Produkte einhalten. Dies sei ein wichtiger Schritt, um die gesamte lokale Wirtschaft anzukurbeln und nachhaltige Wertschöpfung auf der Insel zu fördern. Kritisch äußerte er sich zudem zum geplanten Agrargesetz, das seiner Ansicht nach nicht als Instrument für Stadtplanung und Tourismusförderung missbraucht werden dürfe.

Lesetipp:  Und Mallorca? Bußgelder für fehlende V16-Notleuchten
--|- Bitte beachten Sie unsere Anzeigenpartner! -|-- Auf Mallorca hat das Verbrechen immer Saison

Bei einem Treffen auf dem Landgut Es Collet zeigte sich die Bedeutung lokaler Landwirtschaft exemplarisch: Joan Gayà, Käsehersteller und Förderer der seltenen Pitiüsa-Ziege, verdeutlichte, dass die Pflege des Landes vor Ort durch einheimische Produzenten unverzichtbar ist. Er warnte davor, dass der Einkauf von Produkten von außerhalb Mallorca vernachlässigen und somit langfristig schaden könnte.

Diese Forderungen spiegeln den Wunsch wider, die Identität und wirtschaftliche Unabhängigkeit Mallorcas zu wahren und gleichzeitig eine nachhaltige Entwicklung zu fördern. Die konsequente Nutzung lokaler Ressourcen schafft nicht nur wirtschaftlichen Mehrwert, sondern trägt auch zum Erhalt der Kulturlandschaft und traditionellen Landwirtschaft bei.

Quelle: Agenturen