Spanien erreicht 2025 Rekordzahl bei Aufenthaltsgenehmigungen

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Im Jahr 2025 erteilte Spanien mehr als 1,6 Millionen Aufenthaltsgenehmigungen an Ausländer – ein Anstieg von 7,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders Venezolaner, Ukrainer und Briten trugen zu diesem historischen Höchststand bei und spiegeln sowohl geopolitische Entwicklungen als auch administrative Veränderungen wider.

Das spanische Observatorio Permanente de la Inmigración veröffentlichte die Zahlen, die insgesamt 1.577.842 ausgestellte Dokumente umfassen. Diese Zahl setzt sich aus Neuanträgen, Verlängerungen, Änderungen und Wiederherstellungen zusammen. Die meisten Genehmigungen entfielen auf die Regionen Katalonien, Madrid, Valencia und Andalusien. Ein auffälliger Grund für den starken Anstieg bei britischen Staatsangehörigen ist die Umwandlung befristeter Aufenthaltskarten (TIE) in unbefristete Karten infolge des Brexits.

82 Prozent der ausgestellten Genehmigungen fallen unter die allgemeine Ausländerregelung, wobei der Großteil befristete Aufenthalte betrifft. Zusätzlich erhielten über 244.000 EU- und EFTA-Bürger sowie mehr als 41.000 Briten Aufenthaltsdokumente im Rahmen des Austrittsabkommens. Der starke Zuwachs an offiziell registrierten Ausländern wirkt sich positiv auf den Arbeitsmarkt aus, insbesondere in den Branchen Gastgewerbe und Bauwesen. Die Rekord-Regularisierungsaktion, die Ende Juni 2025 endete, führte zu einer Vielzahl neuer Arbeitserlaubnisse und trug so zur höchsten Zahl an Erwerbstätigen Spaniens bei.

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Darüber hinaus wurden über 108.000 Aufenthaltsgenehmigungen zu Studienzwecken erteilt. Das Durchschnittsalter der Studierenden liegt bei 27 Jahren, mit einem Anteil von 54 Prozent Frauen. Kolumbianer bilden die größte Gruppe unter den Studierenden, gefolgt von Peruanern, Marokkanern, Amerikanern und Chinesen.

Diese Zahlen verdeutlichen Spaniens wachsende Bedeutung als Zielland für Migration und Bildung. Die Kombination aus politischen, wirtschaftlichen und administrativen Faktoren formt das Migrationsbild und beeinflusst nachhaltig die demografische und ökonomische Entwicklung des Landes.

Quelle: Agenturen